uMfolozi

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UMfolozi
UMfolozi Local Municipality
Map of KwaZulu-Natal with uMfolozi highlighted (2016).svg
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Südafrika
Provinz KwaZulu-Natal
Distrikt King Cetshwayo
Sitz KwaMbonambi
Einwohner 122.889 (Oktober 2011)
Schlüssel KZN281
ISO 3166-2 ZA-NL
Webauftritt www.mbonambi.org.za (englisch)
Politik
Bürgermeister Simangaliso Mgenge
Partei Inkatha Freedom Party

Koordinaten: 28° 48′ S, 32° 6′ O

uMfolozi (englisch uMfolozi Local Municipality, früher Mbonambi Local Municipality) ist eine Gemeinde im südafrikanischen Distrikt King Cetshwayo in der Provinz KwaZulu-Natal. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich in KwaMbonambi. Timothy Biyela ist der Bürgermeister.[1] Der ANC stellt die Mehrheit im Gemeinderat.[2]

2011 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 122.889 Einwohner.[3] Sie deckte damals ein Gebiet von 1210 Quadratkilometern ab.[4] Der Name der Gemeinde kommt von der Bezeichnung eines Impis von Shaka.[5]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

uMfolozi befindet sich im Osten der Provinz nördlich von Richards Bay. Sie liegt südlich der Gemeinden Big Five Hlabisa und Mtubatuba und dem ehemaligen Umkhanyakude DMA. Die nördliche Grenze der Gemeinde bilden die Flüsse Mfolozi und Msunduzi. Im Süden grenzt die Gemeinde uMhlathuze an uMfolozi.

Neben Mfolozi und Msunduzi fließen noch die Flüsse Mavuya, Nsezi und Mvamanzi durch das Gemeindegebiet. Seen sind der Nhlabane Lake im Osten und Teza im Norden.[6]

Weitere Orte in der Gemeinde neben KwaMbonambi sind Dondotsha, eSitheza und Mposa.[7]

2016 kamen Teile der Gemeinde Ntambanana zu uMfolozi.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht zu großen Teilen aus ländlichen Gebieten, die vom Ingonyama Trust oder Traditional Authoritys verwaltet werden. Allerdings besteht über die Nationalstraße N2, die mitten durch das Gemeindegebiet führt[6], eine gute Anbindung an Wirtschaftszentren in der Umgebung; zum Beispiel Richards Bay und Empangeni. Außerdem grenzt Mbonambi an den iSimangaliso-Wetland-Park, der viele Touristen anzieht.

Das Owen Sithole College of Agriculture, eine Landwirtschaftsschule, gehört zur Gemeinde.[8]

Bis auf die N2 sind die Straßenbedingungen eher schlecht. Viele Wege sind nicht asphaltiert und somit in der Regenzeit kaum befahrbar. Auch die Wasserversorgung in der Gemeinde ist dürftig.[8] Weitere Probleme in der Gemeinde sind der niedrige Bildungsstandard und die hohe Arbeitslosigkeit. 50 Prozent der Bevölkerung hat nicht einmal die Grundschule beendet; 60 Prozent der Erwerbsfähigen sind arbeitslos.[9]

Die Wirtschaft in uMfolozi stützt sich auf Landwirtschaft, Bergbau und Tourismus. Es wird hauptsächlich Zuckerrohr und Nutzholz angebaut. Die größten Arbeitgeber sind die Firmen Richards Bay Minerals, Mondi, SAFCOL und Sappi. Die Schwierigkeiten in der landwirtschaftlichen Nutzung großer Gebiete liegt in der traditionellen Siedlungsstruktur, die keine großflächige Nutzung des Landes ermöglichen.[8]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Contact information: uMfolozi Local Municipality. Government Communication and Information System, abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch).
  2. The Local Government Handbook – A complete guide to municipalities in South Africa. uMfolozi Local Municipality (KZN281). Yes! Media, abgerufen am 26. Dezember 2016 (englisch).
  3. Community Survey – Basic Results: Municipalities. Statistics South Africa, 2007, S. 12, abgerufen am 1. Mai 2010 (PDF; 0,81 MB, englisch).
  4. Mbonambi. KWAZULU-NATAL PROVINCIAL GOVERNMENT: Department of Co-operative Governance & Traditional Affairs: DC28: UTHUNGULU DISTRICT COUNCIL, abgerufen am 25. Juni 2010 (PDF, englisch).
  5. South African Language – Place Names. Abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch).
  6. a b Mbonambi Local Municipality (KZN281). Municipal Demarcation Board, abgerufen am 15. März 2011 (ZIP (PDF), 1,1 MB, englisch).
  7. Michael Iwanowski: Südafrika. Tipps! für individuelle Entdecker. 19. komplett überarbeitete Auflage. Reisebuchverlag Iwanowski, Dormagen 2010, ISBN 978-3-933041-87-6 (beigefügte Landkarte).
  8. a b c KwaZulu-Natal Top Business (Hrsg.).
  9. Mbonambi Municipality (Hrsg.), S. 16ff.