Michael Pfeiffer

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Michael „Michel“ Pfeiffer (* 19. Juli 1925) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Nationalspieler.

Er startete seine Fußballerkarriere bei der heimischen SG Eschweiler, ehe er sich 1949 Alemannia Aachen anschloss. Dort brachte er es im Dezember 1954 zum Nationalspieler, als er im Länderspiel im Wembley-Stadion vor 100.000 Zuschauern gegen England debütierte. Dies sollte sein einziges A-Länderspiel bleiben. Pfeiffer war damit der 2. Nationalspieler von Aachen, nach Reinhold Münzenberg. Es dauerte 52 Jahre, bis mit Jan Schlaudraff wieder ein Alemanne das Trikot mit dem Bundesadler trug. Für die Alemannia bestritt Pfeiffer in neun Jahren insgesamt 244 Meisterschaftsspiele, in denen er 75 Tore erzielte[1].

Seine Karriere setzte er nach seiner Zeit in Aachen bei Rot-Weiss Essen (1958–1961) und Fortuna Geleen (1961–1963) fort. Nach seinem Laufbahnende wurde er Trainer. Alemannia Aachen betreute er von Anfang 1967 bis 1969, dort erreichte Pfeiffer auf Anhieb den Aufstieg in die erste Bundesliga und wurde im zweiten Jahr Vizemeister hinter Bayern München. Danach wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert und der Verein stieg im darauf folgenden Jahr ab. Pfeiffer betreute den Verein ein zweites Mal 1973/74 in der Regionalliga West, er führte die Alemannia in die neu gegründete Zweite Bundesliga, wurde aber bereits im September 1974 entlassen. Daneben coachte er Roda JC Kerkrade (1963–1965), den FK Pirmasens (1970/71), Austria Salzburg (1972), den BSV Schwenningen (1976/77) sowie den tunesischen Club CS Sfax (1980/81). Hier wurde er mit dem Verein auf Anhieb tunesischer Meister. Danach beendete er seine Trainerlaufbahn.

Pfeiffer lebt im niederländischen Vaals. Er hat eine Frau und mindestens zwei Kinder.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alemannia Aachen: Michel Pfeiffer wird 85