Michael Saks

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Michael Ezra Saks ist ein US-amerikanischer Informatiker und Mathematiker.

Saks wurde 1980 am Massachusetts Institute of Technology bei Daniel J. Kleitman promoviert (Duality Properties of Finite Set Systems).[1] Er ist Professor an der Rutgers University.

Saks befasst sich mit Komplexitätstheorie, Kombinatorik und Graphentheorie.

2004 erhielt er den Gödel-Preis mit Maurice Herlihy, Nir Shavit und Fotios Zaharoglou für seinen Aufsatz mit Zaharoglou: Wait-Free k-Set Agreement is Impossible: The Topology of Public Knowledge (SIAM Journal on Computing, Band 29, 2000). Damit wurde ihre Entdeckung der Rolle der Topologie im verteilten Rechnen gewürdigt, die es ermöglicht die Frage der Existenz von Protokollen für bestimmte Probleme von ihrer dynamischen Natur zu befreien und auf ein topologisches Problem zu reduzieren.[2] Zaharoglou war 1993 sein Doktorand an der University of California, San Diego.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Saks im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  2. Laudatio Gödelpreis 2004