Michel Weber

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Rennfahrer siehe Michel Weber (Rennfahrer)

Michel Weber (* 1963 in Brüssel) ist ein belgischer Philosoph, der insbesondere als Interpret von Alfred North Whitehead und als Vertreter der Prozessphilosophie bekannt ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium zum Wirtschaftsingenieur, abgeschlossen 1986, an der Facultés universitaires Saint-Louis in Brüssel wechselte er zum Studium der Philosophie an die Université catholique de Louvain. Nach Abschluss seines Studiums 1991 begann er ebendort seine Promotion über das anthropische Prinzip und die Teleologie in der Philosophie von Aristoteles, Thomas von Aquin und Immanuel Kant, die er 1997 abschloss. In dieser Zeit hatte er einen Studienaufenthalt von 1993 bis 1995 bei John B. Cobb und David Ray Griffin am Center for Process Studies in Claremont. Seine Doktorthese hatte die Spätphilosophie Whiteheads zum Gegenstand.

Von 1997 bis 2007 war Weber als Dozent im Fach Philosophie an der Katholischen Universität in Louvain-la-Neuve tätig. In dieser Zeit begründete er ein Netzwerk von Aktivitäten zur Förderung des Prozessgedankens in der Philosophie. Hierzu zählen eine Vielzahl von Konferenzen sowie mehrere Schriftenreihen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber
  • After Whitehead: Rescher on Process Metaphysics, Ontos, Frankfurt / Paris 2004, ISBN 978-3-937202-49-5
  • Handbook of Whiteheadian Process Thought. 2 Bände, Ontos, Frankfurt / Paris 2009, ISBN 978-3-938793-92-3 (mit: Will Desmond)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]