Microscopique

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Microscopique heißt im Bleisatz die zweitkleinste je gegossene Schriftgröße. Sie hat eine Kegelhöhe von zweieinhalb Didot-Punkten, das entspricht 0,94 mm.

Im Jahr 1827 hat sie der damals im 66. Lebensjahr stehende Pariser Stempelschneider und Schriftgießer Henri Didot geschnitten und auf einen Kegel von zweieinhalb Punkten gegossen. Damit war ihr Kegel deutlich kleiner als die kleinste Handsatzschrift Non Plus Ultra, die eigentlich vom Schriftbild eine Zweipunkt-Schrift darstellte, aber auf einen Vierpunkt-Kegel gegossen wurde.

Die Microscopique wurde bei den Werken des Horaz und den Maximen des François de La Rochefoucauld eingesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl August Franke: Katechismus der Buchdruckerkunst. Verlagsbuchhandlung Weber, 1872.
  • Friedrich Bauer: Handbuch für Schriftsetzer. 2 Auflage. Verlag Klimsch & Co, 1905.