Mississippi Queen

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Mississippi Queen
Daten zum Spiel
Autor Werner Hodel
Grafik Franz Vohwinkel
Verlag Goldsieber,
Rio Grande Games
Erscheinungsjahr 1997, 1998
Art Brettspiel
Mitspieler 3 bis 5
Dauer 30 – 40 Minuten
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen

Spiel des Jahres 1997
Deutscher Spiele Preis 1997: Platz 4
Essener Feder 1997

Mississippi Queen ist ein Spiel für 3 bis 5 Spieler, von Werner Hodel. Das Spiel erschien 1997 bei Goldsieber und wurde in diesem Jahr zum Spiel des Jahres gewählt. 1998 erschien bei Rio Grande Games eine englische Ausgabe

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 12 Flussteile
  • 1 Landungsmole
  • 1 Messstab
  • 5 Raddampfer (Schwarz, Weiß, Rot, Braun und Grün)
  • 10 Schaufelräder (je 5 in Schwarz und Rot)
  • 16 Passagiere
  • 1 Spezialwürfel
  • 1 Regelheft (11 Seiten mit vielen Abbildungen und Erläuterungen)

Die Figuren sind aus Plastik. Die Flussteile sind in 20 Sechseckfelder aufgeteilt. Sie können in drei verschiedene Richtungen miteinander verbunden werden, so dass der Flusslauf variieren kann. Der sechsseitige Spezialwürfel besitzt jeweils zwei gerade Pfeile, zwei Kurven nach links und zwei nach rechts.

Spielhintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel entführt die Spieler in den April des Jahres 1871. In New Orleans treffen sich die besten Raddampfer-Kapitäne zum alljährlichen Wettrennen auf dem Mississippi. Es geht dabei um den Titel der Mississippi Queen, des schnellsten Dampfers des Mississippis.

Spielziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Spiels ist es, seinen Raddampfer so schnell wie möglich ins Ziel zu schippern, unterwegs müssen dabei Passagiere an Bord genommen werden. Die Krux an der Geschichte: der Flusslauf ist nicht bekannt, man muss deshalb vorsichtig sein bei der Navigation, denn zu allem Übel ist die Kohle an Bord knapp.

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Spieler beginnen mit ihrem Raddampfer auf einem Flussteil. Die zwei sechseckigen „Schaufelräder“ zeigen die Geschwindigkeit des Schiffes und den Kohlevorrat an. Beschleunigen und Abbremsen kosten Kohle, und wer nicht genügend hat, der läuft auf Grund und sieht das Ziel nur aus der Ferne.

Reihum navigieren die Spieler, je nach Geschwindigkeit steht eine bestimmte Anzahl von Bewegungspunkten zur Verfügung. Verlässt ein Raddampfer das Flussfeld, wird mit dem Spezialwürfel ermittelt, wie das nächste Flussstück an das bestehende Flussbett angelegt wird, dadurch entsteht bei jedem Spiel ein neuer Flusslauf. Hat jeder Spieler gezogen, wird die Zugreihenfolge neu bestimmt: wessen Boot am weitesten vorne ist, der darf als erster weiterziehen.

Spielende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das letzte Flussteil ist die Landungsmole, dort entscheidet der Zieleinlauf der Dampfer über die jeweilige Platzierung.

Glücksfaktor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flusslauf wird über einen Würfel bestimmt, so dass man durchaus ein wenig Glück haben kann, etwa indem man gerade auf der „richtigen“ Flussseite ist und dadurch die Innenkurve hat. Trotzdem muss man die richtige Taktik im Bezug auf den Kohleverbrauch entwickeln, um nicht am Ende in die Landungsmole zu rasen, weil keine Kohle mehr da ist für entscheidende Bremsmanöver. Dadurch, dass der Spieler, der ganz vorne steht, den ersten Zug in einer Runde machen muss, kann ein hinterer Spieler schon auf ein neues Flussstück reagieren, während der erste Spieler ins „Dunkle“ navigieren muss.

Erweiterung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung Mississippi Queen – The Black Rose erschien 1998. Wichtigste Neuerung war, dass das Spiel nun für 2 bis 6 Spielern spielbar ist (statt nur 3 bis 5). Hinzugekommen ist außerdem der neutrale Dampfer Black Rose. Ebenfalls lagen neue Spielplanteile bei, die vor allem Hindernisse bringen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spieletest.at: Mississippi Queen – The Black Rose

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]