Mobile Mapping

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mobile Mapping ist der Prozess zur Erfassung raumbezogener Daten von einer mobilen Trägerplattform. Für Aufnahmen von Außenflächen können dies Motorfahrzeuge sein, Flugzeuge oder Helikopter, aber auch unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) wie Drohnen, Oktokopter oder Modell-Helikopter. In Innenbereichen werden Rucksäcke oder Trolleys genutzt.[1] Diese mobilen Trägerplattform ermöglichen mit einer Kombination aus Positionierungs-Sensorik (GNSS, Inertialnavigationssystem INS, DMI, SLAM) und Mess-Sensorik (Laserscanner, Bildsensoren unter anderem für Panoramabilder, Stereobilder, Videos, Thermal- und Multispektralaufnahmen) eine sehr leistungsfähige 3D-Datenerfassung. Das Resultat des Mobile Mapping sind GIS-Daten, Punktwolken oder digitalen Karten sowie georeferenzierte Bilder und Videos.

Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Planung und Dokumentation
  • Beweissicherung
  • Vermessung und Kartierung
  • Verkehrsinfrastruktur
  • Inspektion, Monitoring und Analyse
  • Baufortschrittskontrolle: Es erfolgt ein Abgleich des Sollzustandes mit dem aktuellen Bauzustand, der Abweichungen im Zeitplan und in der Geometrie wiedergiebt. Durch die RTK-Vermessungen via Punktwolken, unter Zugrundelegung von Drohnenaufnahmen und 3D-Modellen, kann die Baufortschrittskontrolle automatisiert werden, was zu einer Effizienzsteigerung führt.
  • Vergleichsbild Baufortschritt 2019 bis 2021. Drohne DJI Phantom4 RTK.

  • Building Information Modelling

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steve O'Hear: German 3D Indoor Mapping And Navigation Startup NavVis Locates €7.5M Funding. In: TechCrunch. Abgerufen am 22. Juni 2016.