Namibebahn

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Namibe–Dongo–Menongue
Streckenlänge: 756 km
Spurweite: 1067 mm (Kapspur)
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 Namibe M
Bahnhof, Station
10 Saco-Mar
Bahnhof, Station
76 Caraculo
Bahnhof, Station
122 Munhino
Bahnhof, Station
162 Bibala
Bahnhof, Station
180 Humbia
Bahnhof, Station
218 Quilemba
Bahnhof, Station
246 Lubango
Bahnhof, Station
329 Chicungo
Bahnhof, Station
369 Quipungo
Bahnhof, Station
378 Gungo
Bahnhof, Station
425 Matala
Bahnhof, Station
Gunge
Bahnhof, Station
509
0
Dongo
Bahnhof, Station
7 Entroncamento
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27 Entroncamento Ramal Jamba
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43 Jamba
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75 Chamutete Cidade
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80
Chamutete Minas
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543 Colui
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579 Kuvango
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635 Liunda
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654 Cuchi
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683 Luasenha
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756 Menongue

Die Namibebahn, früher Linha de Moçâmedes, heute meist Caminhos de Ferro de Moçâmedes, ist eine Eisenbahnstrecke in Angola. Sie stellt eine Verkehrsverbindung in das Hinterland dar und dient als Transportweg für die dort geförderten Bodenschätze, vor allem Erze.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke führt von der Küstenstadt Namibe (früher Moçâmedes) Richtung Osten. Endpunkt ist die Stadt Menongue (bis 1975 Serpa Pinto). Größter Unterwegsbahnhof ist Lubango (früher Sá da Bandeira).[1]

Mit 756 Kilometer Länge ist sie die zweitlängste Bahnstrecke Angolas.

Alte Loks in den Werkstätten von Sá da Bandeira, 1972

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau der Strecke wurde 1905 unter portugiesischer Kolonialverwaltung begonnen. Nach mehreren Ausbaustufen wurde sie 1963 fertiggestellt.

Große Teile der Strecke wurden im angolanischen Bürgerkrieg (1975–2002) zerstört. Im Zuge des Wiederaufbaus nach Friedensschluss wurde sie durch ein chinesisches Unternehmen umfassend instand gesetzt. Im Juni 2010 wurde bekannt, dass der weitere Wiederaufbau nunmehr in der Hand des indischen Staatsbetriebs RITES lag.[2] Am 23. Dezember 2010 kündigte der angolanische Verkehrsminister Augusto da Silva Tomás die offizielle Wiedereröffnung der Strecke für 2011 an.[3]

Nach der schrittweisen Inbetriebnahme ab 2010 weihte Staatspräsident José Eduardo dos Santos am 25. August 2012, mit der Ankunft der erneuerten Eisenbahnstrecke an ihrem Endpunkt in Menongue, die vollständige Strecke neu ein.[4] Bis 2013 wurden zudem eine Reihe Bahnhöfe der Strecke neu errichtet oder umfassend renoviert.[5]

Verlauf der Bahnstrecken in Angola, unten die Namibebahn

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fahrplan und Beschreibung der Strecke
  2. AngolaHub. 2. Juni 2010. Abgerufen am 19. Dezember 2010.
  3. Angop berichtet über Wiedereröffnung der Strecke (portugiesisch)
  4. Artikel vom 26. August 2012 zur Eröffnung durch den Präsidenten, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 10. Mai 2014
  5. Artikel vom 2. November 2013 über den Fortschritt des Bahnbauprogramms, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 10. Mai 2014