Namibische Marine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. August 2016 um 15:35 Uhr durch Chtrede (Diskussion | Beiträge) (→‎Einleitung). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Namibian Navy

Logo Namibische Marine.png

Wappen der namibischen Marine
Aufstellung 2004 (1994)
Staat NamibiaNamibia Namibia
Streitkräfte Namibian Defence Force
Teilstreitkraft Marine
Stärke 700 Mann[1]
Standort Walvis Bay
Commander of the Navy of the Republic of Namibia
Jetziger
Kommandeur
Peter Vilho (Konteradmiral)

Die Namibische Marine (englisch Namibian Navy) sind Namibias Streitkräfte zur See. Sie wurden formal 2004 gegründet, jedoch schon seit 1994 als eigene Einheit verwaltet (Namibian Defence Force Maritime Wing)[2]. Sie ist eine Teilstreitkraft der Namibian Defence Force.

Die Marine ist die, was Umfang des Personals anbelangt (etwa 700[1]), kleinste Teilstreitkraft der NDF. Erst seit der formalen Gründung 2004 wird Wert auf den Ausbau der Marine gelegt. Hauptaufgabe ist der Schutz der namibischen Küstengewässer vor illegalem Fischfang im Hoheitsgebiet der erweiterten 24-Seemeilen-Zone vor Namibia. Mit Unterstützung der brasilianischen Regierung wurden seit 2001 verschiedene Schiffe angeschafft, unter anderem das Patrouillenboot Brendan Simbwaye.[3] Die Ausbildung der namibischen Marinekräfte fand bis Juli 2016 ebenfalls mit Unterstützung Brasiliens statt. Seitdem verfügt die Marine über ein eigenes Ausbildungszentrum in Walvis Bay.[4]

Vor 1994 hatte die südafrikanische Marine die Küstenwacht für das Nachbarland mit übernommen.[5]

Befehlshaber der Marine ist Peter Vilho (Commander of the Navy of the Republic of Namibia [6]). Hauptstandort ist seit 2000 der Marinehafen von Walvis Bay.[7]

Ausrüstung (Schiffe)

Die namibische Marine bestand 2012 aus folgenden Einheiten:[8][9]

  • 1 Kriegsschiff: Elephant (2012) 2500 ts
  • 1 Patrouillenboot: Tobias Hainyeko (ex Havornen) (1979/1993) 506 ts
  • 1 Patrouillenboot: Oryx (ex S) (1975/1993) 406 ts
  • 1 Patrouillenboot: Brendan Simbwaye (2009) 209 ts[3][10]
  • 2 Patrouillenboote: 45 ts[11]

Die Korvette Lt. Gen. Dimo Hamaambo (1954) 1025 ts[12] wurde Anfang Oktober 2012 außer Betrieb genommen und sollte Ende Oktober 2012 versteigert werden.[13]

Bestellungen (Schiffe)

Die namibische Marine hat im September 2013 19 neue Schiffe, darunter unter anderem Hafen-Patrouillen-Boote und Kreuzer von den südafrikanischen Unternehmen KND Naval Design und Veecraft Marine übernommen.[1]

  • 5 Ruderboote; jeweils vier Meter lang
  • 5 Kampfboote; jeweils sechs Meter lang
  • 2 Hafen-Patrouillen-Boote; jeweils sechs Meter lang
  • 2 Einstiegsboote; jeweils acht Meter lang
  • 1 Landungsboot; 11 Meter lang
  • 2 Kreuzer; jeweils 14 Meter lang
  • 2 Sumpfboote; jeweils acht Meter lang

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Namibia navy orders 17 new vesssel. The Namibian, 12. September 2013, S. 6
  2. http://www.defenceweb.co.za/index.php?option=com_content&task=view&id=1021&Itemid=363
  3. a b Brasilien exportiert Kriegsschiff nach Namibia (PDF; 220 kB)
  4. Namibia marine corps commissioned. The Namibian, 25. Juli 2016.
  5. Geschichte der südafrikanischen Marine
  6. http://allafrica.com/stories/200807110929.html
  7. 5 Jahre namibische Marine
  8. http://www.globaldefence.net/streitkraefte-der-welt/afrika/377-namibia.html
  9. Präsident nimmt neues Marineschiff offiziell in Betrieb., Allgemeine Zeitung, 10. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012
  10. Fotos der Brendan Simbwaye
  11. [1]
  12. Erstes Kriegsboot für Namibia
  13. Kriegsschiff wird versteigert. Allgemeine Zeitung, 15. Oktober 2012