Zum Inhalt springen

Nationalliga A (Schach) 2001

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

In der Saison 2001 der Schweizer Nationalliga A im Schach lieferten sich der Titelverteidiger SG Biel und die SG Zürich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Erst in der Runde fiel im direkten die Entscheidung zugunsten der Bieler. Aus der Nationalliga B waren der SV Wollishofen und Club d’Echecs de Genève aufgestiegen. Während Wollishofen den Klassenerhalt erreichte, musste Genf zusammen mit der SG Riehen direkt wieder absteigen. Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der Schweizer Nationalliga A im Schach 2001.

Abschlusstabelle

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Pl. Verein Sp G U V MP Brett-P.
1. SG Biel (M) 9 8 1 0 17:1 48,0:24,0
2. SG Zürich 9 7 1 1 15:3 47,5:24,5
3. Schachklub Luzern 9 5 2 2 12:6 41,0:31,0
4. Schachfreunde Reichenstein 9 5 1 3 11:7 38,0:34,0
5. SK Bern 9 4 2 3 10:8 35,5:36,5
6. SG Winterthur 9 2 4 3 8:10 39,0:33,0
7. SK Mendrisio 9 3 0 6 6:12 31,5:40,5
8. SV Wollishofen (N) 9 1 2 6 4:14 29,5:42,5
9. Club d’Echecs de Genève (N) 9 2 0 7 4:14 21,0:51,0
10. SG Riehen 9 1 1 7 3:15 29,0:43,0
Schweizer Meister: SG Biel
Absteiger in die Nationalliga B: Club d’Echecs de Genève, SG Riehen
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger der letzten Saison
Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
1. SG Biel 5 4 5 7 5
2. SG Zürich 3 5 5 6 4 6
3. Schachklub Luzern 4 3 4 5 3
4. Schachfreunde Reichenstein 3 3 4 6 5
5. SK Bern 2 3 4 4
6. SG Winterthur 4 5 4 4 4
7. SK Mendrisio 2 5
8. SV Wollishofen 4 4
9. Club d’Echecs de Genève 1 ½ 2 ½ 5
10. SG Riehen 3 3 4 3 3

Aufstiegsspiele zur Nationalliga A

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Aufstiegsspiele qualifiziert hatten sich aus der Nationalliga B Ost der Sieger SK St. Gallen und der Zweitplatzierte Nimzowitsch Zürich, aus der Nationalliga B West der Sieger Sorab Basel und der Zweite Rössli Reinach.[1] Die Aufstiegsspiele zwischen St. Gallen und Reinach sowie zwischen Basel und Zürich fanden bei den Staffelsiegern statt. In beiden Wettkämpfen konnten sich die Gastgeber, die damit in die Nationalliga A aufstiegen, knapp durchsetzen. Basel siegte mit 5:3, St. Gallen behielt nach einem 4:4 dank der besseren Berliner Wertung (21½:14½) die Oberhand.[2]

SK St. GallenRössli ReinachErgebnis
Milan NovkovicGuntram Gärtner½:½
Michail UmanskyFranz Hölzl½:½
Robert ThomaBela Toth1:0
Marc PotteratMartin Preiss1:0
Jürg JenalMahmut Xheladini½:½
Helene MiraRalph Buss0:1
Anton ThalerChristian Terraz½:½
Martin LeutwylerPhilipp Ammann0:1
Sorab BaselNimzowitsch ZürichErgebnis
Branko FilipovićPeter Kühn0:1
Jean-Luc CostaDejan Pikula½:½
Max SchererVictor Manievich½:½
Tatjana LematschkoChristian Palmer1:0
Mirko MikavicaCarmi Haas1:0
Miroslav DesancicDaniel Borner½:½
Zoran BojicChristoph Drechsler1:0
Mersudin HamzabegovicHugo Kalbermatter½:½

Die Meistermannschaft

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1. SG Biel
Schachfiguren

Christian Maier, Ognjen Cvitan, Jörg Grünenwald, Antonin Robert, Franjo Begovac, Didier Leuba, Yannick Pelletier, Joseph Gallagher, Simon Bohnenblust, Vadim Milov, Christian Bauer.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Endtabellen der Nationalliga B (PDF; 902 kB) in der Schweizerischen Schachzeitung 10/2001, Seite 38
  2. Ergebnisse der Aufstiegsspiele (PDF; 399 kB) in der Schweizerischen Schachzeitung 11–12/2001, Seite 27