Nationalpark Amacayacu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Nationalpark Amacayacu ist ein Nationalpark im Süden Kolumbiens, 60 Kilometer von Leticia entfernt. Der Nationalpark grenzt direkt an den Amazonas und liegt auch im Departamento de Amazonas. Der Name Amacayacu stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Hängemattenfluss“.

Der Nationalpark wurde 1975 von der Regierung Kolumbiens mit dem Ziel gegründet die einzigartige Flora und Fauna des Amazonasgebiets zu erhalten. Die Größe des Nationalparks beträgt 293.500 Hektar. Es gibt ein Besucherzentrum, das auch Touristen Unterkunft bietet.

Laut Schätzungen der Nationalparkbehörde leben auf dem Gebiet des Parkes ungefähr 150 verschiedene Säugetierarten, ca. 500 Vogelarten und eine große Vielfalt von Süßwasserfischen. Hier kann man unter anderem die kleinste Primatenart (das Löwenäffchen), sowie die größten Süßwasserschildkröten sehen. Aber auch sonst gibt es etliche interessante Tier- und Pflanzenarten in dem Park zu sehen. Insgesamt finden sich hier 468 Vögel- und Papageienarten. Bewohnt wird der Park außerdem von dem indigen Volk der Ticuna. Obwohl der Park bei Touristen immer beliebter wird, gilt er immer noch als Geheimtipp. Eines der für Touristen wohl größten Highlight sind die rosa Süßwasserdelfine, die man hier sehen kann.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 10 der schönsten Nationalparks Kolumbiens kolumbienblog.com, abgerufen am 7. Juli 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 3° 29′ 0″ S, 70° 12′ 0″ W