Niederung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Niederung (Begriffsklärung) aufgeführt.

Eine Niederung – auch Flussniederung genannt – im Sinne der Geomorphologie ist ein durch zwei Hochufer begrenzter und in sich nicht geschlossener Bereich der Erdoberfläche über dem Meeresspiegel mit Abfluss, der sich durch einen Fluss oder mehrere Flüsse in eine Niederterrasse eingegraben hat bzw. weiterhin eingräbt.

Definition[Bearbeiten]

Solche Niederungen sind – weit ausgedehnte – Einsenkungen (manchmal auch Grabenbrüche) der Erdoberfläche, langgestreckte und weitläufige Täler, die im Unterschied zur sogenannten Depression oberhalb des Meeresspiegels liegen, zumal sie im Gegensatz zum Becken einen Abfluss haben, so dass das Wasser aus diesen Niederungen abfließen kann, um in einem anderen Fluss, einem See, einem Meer bzw. Ozean oder vielleicht sogar in einem Becken zu münden. Sie befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Weltmeer – nicht nur in Feucht- oder Sumpfgebieten.

Beispiele[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Niederung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen