Ochsenkar

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Der Ortsname Ochsenkar, diminutiv Ochsenkarl (mit der oberdeutschen Verkleinerungssilbe -e[r]l verschmolzen), ist in den Ostalpen weit verbreitet und findet sich vor allem an Karen über Almgebieten, meist also geeignete, mehr oder minder steile Hochtäler und Hochtaltobel (alemannisch: Ochsentobel). Der Ausdruck zählt zu den Oronymika, den Berg- und Talnamen.

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Der Grund für die Benennung ist, dass in vielen Talschaften die Jung- oder Arbeitsochsen einen eigenen Weidebereich zugeteilt bekamen (Ochsenalm), dann oft in Allmende der Talschaft. Entsprechend finden sich in diesen Gegenden dann Kuhkar[l], Kühkar[l] für Kalbinnen und das Milch- und Muttervieh[1] – und auch für nicht almwirtschaftlich genutzte, abgelegenere Kare etwa Gamskar[l].[2]

Täler dieses Namens gibt es unter anderem:

Weitere abgeleitete Namen sind

  • Ochsenkargraben und Ochsenkarbach (Salzburg, Steiermark)
  • Ochsenkarhütte (w.o. und Niederösterreich)

Vergleichbar:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ca. 20 in Österreich laut ÖK 50/Geonam
  2. ca. 30 in Österreich laut ÖK 50/Geonam
  3. vergl. etwa Petersberg und Ochsentobel, unterwegs zwischen Walzlings und Kürnachtal (05.07.08), Wegbeschreibung, illerschorsch.de
  4. lt. ÖK 50/Geonam