Offensive Mittelstand

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Die Offensive Mittelstand – „Gut für Deutschland“ ist eine Interessengemeinschaft zur Förderung der Qualität der Arbeit und einer mitarbeiterorientierte Unternehmensführung in mittelständischen Unternehmen.[1]

Die Offensive Mittelstand wurde im Jahre 2006 unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen wurde, gegründet.[2]

Ziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel ist die Unterstützung kleinerer und mittlerer Unternehmen bei Veränderungen, so dass Megatrends als Chance und Wettbewerbsvorteil genutzt werden können. Hierfür sollen die Aktivitäten der verschiedenen Akteure, die mittelständische Unternehmen unterstützen, besser zusammengeführt werden.

Zielgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelbare Zielgruppe der Offensive Mittelstand sind vor alle Unternehmen mit bis zu 25 Beschäftigten und einem Umsatz von bis 2 Mio. € im Jahr. Das sind rund 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland.[3] Unmittelbare Zielgruppe der Offensive Mittelstand sind die intermediäre Organisationen und Dienstleister des Mittelstandes.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Struktur der Offensive Mittelstand leitet sich aus den Grundprinzipien der Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland ab.[4]

  • Plenum: Das oberste Gremium, das alle Produkte und Vorhaben im Konsens mit allen Partnern beschließt.
  • Leitungskreis: Der Leitungskreis bereitet strategische Entscheidungen und neue Initiativen vor, trägt Sorge für die Umsetzung der Beschlüsse des Plenums und ist das Entscheidungsgremium zwischen den Sitzungen des Plenums.
  • Geschäftsstelle: Die Geschäftsstelle in Langenhagen unterstützt den Leitungskreis bei der Vorbereitung und Durchführung der Treffen des Plenums, bei der Umsetzung der Beschlüsse des Plenums und bei der Wahrnehmung der Interessen der Offensive Mittelstand zwischen den Plenumssitzungen.
  • Regionale Netzwerke: Bestehen aus Partnern der Offensive Mittelstand in einer Region.
  • Institution zur Qualifizierung der OM-Berater und autorisierten Berater
  • Fachgruppen: Eine Fachgruppe behandelt ein eindeutig beschriebenes und abgegrenztes Fachthema, das die bestehenden Instrumente und Strukturen der Offensive Mittelstand weiterentwickelt und/oder unterstützt.

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Offensive Mittelstand finanziert sich durch Unterstützungsbeiträge der Partner sowie Projektförderungen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland (Hrsg.): Unternehmensführung für den Mittelstand. 2. Auflage. Schäffer-Poeschl, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7910-3425-6.
  • W. Schwarzmann: Betriebswirtschaftliches Beratertool soll Leistungsportfolio der Steuerberater erweitern. In: LSBW info. Nr. 2, 2014, S. 18–19.
  • O. V.: Kooperation mit der Offensive Mittelstand: großer Erfolg für DStV und BStBK. In: VerbandsNachrichten. Nr. 4, 2015, S. 40.
  • O. Cernavin: INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“. In: G. Richter, M. Niehaus (Hrsg.): Personalarbeit im demografischen Wandel. Bielefeld 2015, S. 95–10.
  • O. Cernavin, S. Diehl: Netzwerkverständnis der Offensive Mittelstand und ihrer regionalen Netzwerke – Erfahrungen – Konzepte – Qualitätskriterien. Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-940506-43-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. O. V.: Kooperation mit der Offensive Mittelstand: großer Erfolg für DStV und BStBK. In: VerbandsNachrichten., Nr. 4, 2015, S. 40
  2. Offensive Mittelstand – Hintergrund Website des IfM Bonn. Abruf am 30. März 2016
  3. Vgl. Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland (Hrsg.) 2015, S. XV
  4. Offensive Mittelstand – Unsere Grundprinzipien Website der Offensive Mittelstand. Abruf am 30. März 2016