Oky Doky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Oky Doky (lautsprachlich: ['ouki 'douki]) ist eine Puppe und Hauptfigur einer US-amerikanischen TV-Kinderfilm-Serie, die von 1948 bis 1949 unter dem Titel "The Adventures of Oky Doky" (Die Abenteuer von Oky Doky) und später unter dem Titel "Oky Doky's Ranch" (Der Bauernhof von Oky Doky) lief.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm wurde auf dem DuMont Television Network-Kanal donnerstags um 7 Uhr früh 30 Minuten lang gesendet, ab 1949 zweimal wöchentlich a 15 Minuten. Es begann am 4. November 1948 und endete am 26. Mai 1949.

Nach diesem Vorbild wurden einige ähnliche Charaktere geschaffen, so Howdy Doody mit einer Cowboy-Puppe in einem Western-Film.

Die Puppe Oky Doky wurde vom Puppenmacher Raye Copeland erschaffen und wurde schon vor der TV-Reihe in einer Kindermode-Sendung gezeigt, die Tots, Tweens and Teens hieß.[1]

Zum Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oky Doky betrieb einen Hof, auf dem Kinder spielten und immer neue Abenteuer erlebten. Dayton Allen fertigte die Puppen und war die Stimme von Oky Doky.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Weinstein, The Forgotten Network: DuMont and the Birth of American Television Philadelphia: Temple University Press, 2004; ISBN 1-59213-245-6.
  • Alex McNeil, Total Television, (4.) New York: Penguin Books, 1980; ISBN 0-14-024916-8.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen wird der Ruf "Oky Doky" gelegentlich verwendet sowohl als Abschiedsfloskel oder Gruß, als auch als Zustimmung im Sinn von O.K.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Brooks, Tim & Marsh, Earle: The Complete Directory to Prime Time Network and Cable TV Shows 1946-Present. New York: Ballantine Books 2007. ISBN 978-0-345-49773-4.
  2. vgl. "List of programs broadcast by the DuMont Television Network", "List of surviving DuMont Television Network broadcasts" und "1948-49 United States network television schedule"" in der englischen Wikipedia