On Premise

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

On-Premise ist ein Nutzungsmodell für serverbasierte Computerprogramme (Software)[1]. Dabei erwirbt der Nutzer ein solches Computerprogramm und betreibt dieses im eigenen Rechenzentrum[2][3], also auf eigener oder eigenverwalteter Hardware[4].

Bei kommerzieller Software zahlt der Nutzer hierbei Lizenzen und ggf. Wartungsgebühren. Er ist somit auch für das IT-Management selbst zuständig. Aktualisierungen der Software, sogenannte Upgrades, werden vom Softwareanbieter zur Verfügung gestellt. Die Software wird auf den Servern des Anwenders installiert. Installations- und nutzungsspezifische Aspekte treffen auch für Programme für reine Einzelplatzrechner zu, in der Regel wird der Begriff On-Premise jedoch meist für Programme verwendet, die mehrbenutzerfähig und netzwerktauglich sind.

Das Gegenmodell ist die Nutzung extern gehosteter Installationen, entweder als Software as a Service oder eine Installation auf einem dedizierten Host, der dem Nutzer zur Verfügung steht, aber vom Dienstleister administriert wird. Hierbei wird entweder eine nutzungsabhängige Gebühr verlangt, oder es besteht ein dem On-Premises vergleichbares Lizenzmodell nach Installationen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IBM Lizenzmodelle: Learn about software licensing
  2. Linguee Übersetzung: on premise
  3. Linguee Übersetzung: on premise solution
  4. Microsoft Glossar: on premise