Osteuropäischer Schäferhund

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Osteuropäischer Schäferhund
Osteuropäischer Schäferhund
Nicht von der FCI anerkannt
Ursprung:

UdSSR

Patronat:

Russland

Alternative Namen:

russisch: Восточноевропейская овчарка
Transkription: Wostotschnojewropeiskaja owtscharka

Widerristhöhe:

Rüde 67 bis 72 cm,
Hündin 62 bis 67 cm

Liste der Haushunde

Der Osteuropäische Schäferhund (russisch Восточноевропейская овчарка) ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus Russland. Sie ist vom Russischen Kynologenverband (Российская Кинологическая Федерация) anerkannt[1], der Russland innerhalb der FCI vertritt.[2]

Geschichte der Rasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rasse Osteuropäischer Schäferhund entstand in den 1940er Jahren in der UdSSR, 1955 wurde ein erster Standard erstellt. Basis für die Zucht waren Kreuzungen Deutscher Schäferhunde mit örtlichen Hunderassen mit dem Ziel, Diensthunde zu züchten, die für die Anforderungen besser geeignet waren als die Deutschen Schäferhunde. Die Zucht wird heute in Russland weitergeführt. Im Jahr 2002 akzeptierte der Russische Kynologenverband den Rassestandard. Auch im Ukrainischen Kynologenverband (Кинологический Союз Украины) ist die Rasse national anerkannt.[3] Seit dem 15. Juni 2016 ist die Rasse vom Finnischen Kynologenverband (Suomen Kennelliitto – Finska Kennelklubben) national anerkannt.[4] Seit dem 24. Juni 2016 hat auch der Schwedische Kynologenverband (Svenska Kennelklubben) die Rasse national anerkannt.[5]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Osteuropäische Schäferhund sieht in etwa aus wie ein übergroßer Deutscher Schäferhund (Widerristhöhe für Rüden 67–72 cm, für Hündinnen 62–67 cm). Die Fellstruktur ist stockhaarig von mittlerer Länge mit guter Unterwolle in leichtem Grauton. Folgende Farben sind zugelassen: Schwarz mit gelben Abzeichen, schwarz mit hellgrauen (silberfarbenen) Abzeichen, Schwarz einfarbig, Grau mit dunklerer Wolkung, schwarzem Sattel und Maske[6]

Wesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Standard wird der Idealtyp der Rasse als ausgeglichen, selbstsicher, aufmerksam und leicht auszubilden sowie als zuverlässiger Begleiter und Beschützer beschrieben.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entsprechend dem Zuchtziel wird der Osteuropäische Schäferhund typischerweise als Dienst- sowie Wach- und Schutzhund eingesetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. anerkannte russische Hunderassen (russ.)
  2. Russischer Kynologenverband als Mitglied der FCI. In: www.fci.be. Abgerufen am 14. September 2016.
  3. national anerkannte Hunderassen in der Ukraine – nicht international anerkannt. In: grchua.org. Abgerufen am 14. September 2016.
  4. Finnischer Kynologenverband - Rassedatenbank. In: jalostus.kennelliitto.fi. Abgerufen am 14. September 2016.
  5. Schwedischer Kynologenverband - Offizielle Mitteilung. Abgerufen am 24. Oktober 2016 (schwedisch).
  6. Rassenstandard der RKF (ru, doc) Abgerufen am 18. August 2016.