Otto Muck

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Otto Muck SJ (* 26. Dezember 1928 in Wien) ist ein österreichischer katholischer Theologe und Philosoph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Muck studierte von 1947 bis 1951 Philosophie, Mathematik und Physik an der Universität Wien und schloss das Studium dort 1951 mit der Promotion (Dr. phil.) in Philosophie und dem zweiten Fach Mathematik ab. Anschließend trat er der Gesellschaft Jesu bei. Von 1953 bis 1955 studierte Otto Muck Scholastische Philosophie am Berchmanskolleg in Pullach mit dem Abschluss Lic.phil., anschließend von 1955 bis 1959 Theologie an der Universität Innsbruck mit dem Abschluss Lic.theol. Im Jahr 1958 wurde er zum Priester geweiht. Es folgte 1960 als Abschluss der Ordensausblidung das Tertiat in Port Townsend/WA, USA. Von 1962 an war er als Universitätsdozent tätig und habilitierte sich für Christliche Philosophie. Im Jahr 1966 wurde Muck als ao.Univ.Prof. für Christliche Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck berufen. Im Sommer 1968 nahm er eine Gastprofessur an der Fordham University, NY, USA wahr, es folgten Gastprofessuren in Dublin/Milltown Park und an der Päpstlichen Universität Mexiko-Stadt. Von 1971 bis 1997 arbeitete er als o.Univ.Prof. für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck, bereits seit 1959 arbeitete Muck an den Fernkursen für Theologische Bildung mit. An der Universität Innsbruck nahm er Leitungsaufgaben wahr: Von 1969 bis 1970 war er Dekan der Theologischen Fakultät, von 1975 bis 1977 Rektor der Universität. Von 1966 bis 1969 und von 1970 bis 1979 leitete er als Rektor das Internationale Priesterseminar Canisianum (Innsbruck), von 1969 bis 1973 als Rektor das Jesuitenkolleg Innsbruck. Otto Muck ist Mitglied der ÖKV-Verbindungen A.K.V. Aggstein zu Wien, der A.K.V. Tirolia Innsbruck und der K.St.V. Rhenania Innsbruck. Bei der Tirolia nimmt er die Aufgabe des Verbindungsseelsorgers wahr.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zusammen mit Emerich Coreth (Autor, Hrsg.), Johann Schasching (Autor), Aufgaben der Philosophie. 3 Versuche (= Philosophie und Grenzwissenschaften, Band 9, Teil 2), Innsbruck : Rauch 1958.
  • Die transzendentale Methode in der scholastischen Philosophie der Gegenwart, Innsbruck : Rauch 1964.
  • Christliche Philosophie (= Berckers theologische Grundrisse, Band 3), Kevelaer 1964.
  • William D. Seidensticker (Übersetzung), The transcendental Method, New York : Herder and Herder 1968, (englische Übersetzung von: Die transzendentale Methode in der scholastischen Philosophie der Gegenwart).
  • Philosophische Gotteslehre, 1. Aufl., Düsseldorf 1983, 2. Aufl. 1990 (= Leitfaden Theologie, Band 7), ISBN 3-491-77901-4.
  • Otto Muck (Hrsg.): Sinngestalten. Metaphysik in der Vielfalt menschlichen Fragens. Festschrift für Emerich Coreth. Innsbruck/Wien 1989. (Bibliogr. E. Coreth S. 389 - 408): Tyrolia 1989 ISBN 3-7022-1697-9
  • Winfried Löffler (Hrsg.), Rationalität und Weltanschauung. Philosophische Untersuchungen, Innsbruck, Wien 1999, (enthält bereits anderweitig publizierte Beiträge und Artikel von Otto Muck, sowie auf S. 481-488 eine Bibliographie), ISBN 3-7022-2257-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]