Outlet

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Ein Outlet (engl. für Ausfluss, Grundablass, Ventil) ist im deutschen Sprachraum eine Verkaufsstelle, in der Waren aus nicht mehr aktuellen Kollektionen, B-Ware, Rückläufer des Handels oder Ware aus Überproduktionen zu in der Regel günstigeren Preisen angeboten werden.

Abgrenzung zum Fabrikverkauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zum klassischen Fabrikverkauf wird ein Outlet nicht zwingend vom Hersteller der Waren betrieben. Seit Anfang der 2000er-Jahre existiert neben den stationären Outlet-Verkäufen, die es in Deutschland vereinzelt seit Ende der 1970er-Jahre (Hersteller-Fabrikverkauf) und in größerem Umfang seit Anfang der 1990er Jahre (Factory-Outlet-Center) gibt, das Prinzip der geschlossenen Shopping-Community im Internet. Hierfür hat sich der Begriff "Online-Outlet" etabliert, der von einem Großteil der geschlossenen Shopping-Communitys verwendet wird.[1]

Der deutsche Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 24. September 2013 festgestellt, dass die Bezeichnungen "Outlet" und "Factory Outlet" im Sinne eines Fabrikverkaufs zu verstehen sind und dass dort aus der Produktion des Anbieters stammende Waren erwartet werden können, die unter Ausschaltung des Groß- und Zwischenhandels besonders preiswert angeboten werden.[2]

In den letzten Jahren ist ein Trend dahin zu verzeichnen, dass der Begriff Outlet gerne in Zusammenhang mit Geschäften genannt wird, die nicht mehr vom Hersteller selbst, sondern von Dritten betrieben werden.

Große Outletzentren[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Selbstdarstellung der Wiedhoff Medien GmbH, abgerufen am 13. Mai 2016.
  2. Zitat aus dem Urteil Az. I ZR 89/12, abgerufen am 13. Mai 2016.
  3. Vgl. aktuelle Rangliste auf factory-outlets.org, abgerufen am 13. Mai 2016.