Pachta

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Pachta ist der Name einer Familie, die bereits in den Titularbüchern des 16. Jahrhunderts erwähnt wird und das Adelsprädikat "von Rayhofen" (Pachtove z Rajova) führte, von der Burg Rajova, die, nunmehr fast unkenntlich, im Pilsner Kreis, ehemals in der Grundherrschaft Ulic im Gebiet der Choden in Westböhmen liegt. Eine Stammfolgenübersicht[1] und Wappendarstellung[2] enthalten J. Siebmacher’s Grosses Wappenbuch.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Josef Graf (seit 1721[4]) Pachta (* um 1710, † 28. November 1799 in Prag), Jurist, ab 1755 oberster Münz- und Bergmeister, 1789–90 Präsident des Landrechts.
  • Josef Pachta (22. Juli 1846 in Krasikowitz, Bezirk Pilgram, † 2. Januar 1917 in Prag), Theologe, Dr. theol., Zeremonienmeister bei Kardinal Schwarzenberg, Professor für Dogmatik an der Universität Prag.
  • Alphons von Pachta (1845–1902), österreichischer Gutsbesitzer und katholisch-konservativer Politiker.
  • Georg Pachta-Reyhofen (* 1955), österreichischer Manager
  • Graf Johann Josef Philipp Pachta von Rayhofen (1723–1822), Kavallerieoffizier, 1762 General-Feldwachtmeister ad honorem, Musikmäzen und Komponist, hat den gleichnamigen Neffen Johann Josef Graf Pachta (1756–1834), der ähnliche Beziehungen zum Prager Musikleben hatte.
  • Graf Johann Joachim Pachta Freiherr von Reyhofen (1676–26. Oktober 1742), Kreishauptmann des Bunzlauer Kreises, kaufte 1716 das Schloss Neu-Falkenberg bei Deutsch-Gabel in Nordböhmen, Stammvater des jüngeren gräflichen Hauses Pachta.
  • Anton Pachta von Reyhoffen und Buckau (zweites Prädikat Wien 7. März 1689), Oberstlandschreiber in Mähren, Bruder des Johann Joachim Pachta (1676–1742); Stammvater des erloschenen gfl. Hauses Pachta von Reyhoffen und Buckau (böhmischer Graf Wien 19. Oktober 1721 für seine Söhne Franz und Anton)
  • Veit Pachta, 1608 Regens des Jesuiten-Konvikts in Olmütz in Mähren, Förderer der ersten Ehe von Wallenstein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. (Seite 154/155)
  2. (Tafel 71)
  3. , Band 30 Die Wappen des böhmischen Adels, Neustadt an der Aisch, 1979, ISBN 3 87947 030 8 und zahlreiche Textstellen zu Pachta von Rayhofen und Buckau, Pachta von Rayhofen in Roman von Procházka: Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandsfamilien, Neustadt an der Aisch 1973, ISBN 3 7686 5002 2 und in dem Ergänzungsband, München 1990, ISBN 3 486 54051 3. In Prag waren sie Eigentümer des Pachta-Palais, NC 208-I und des Pachta-Palais (Münze) NC 587-I. (Karl Plicka, Emanuel Poche: Prag. Ein Bildführer, Prag 1982)
  4. Genealogisches Handbuch des Adels, Bd. 112, Gräfliche Häuser XV, 1997, C.A. Starke Verlag