Parque Eduardo VII

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Blick vom Nordende des Parks in Richtung Praça Marquês de Pombal in Richtung Innenstadt

Der Parque Eduardo VII de Inglaterra ist der größte innerstädtische Park der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, er befindet sich in der Stadtgemeinde Avenidas Novas. Der Namensgeber des Parks, Eduard VII., besuchte 1903 Portugal. Um den guten Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Portugal ein Symbol zu geben, benannte die Stadtverwaltung den Park kurzerhand darauf, am 13. April 1903, nach dem königlichen Besucher.

Die große Grünfläche in der Form eines Trapezes besitzt eine Fläche von 25,8 Hektar und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als „grüne Verlängerung“ der Avenida da Liberdade eröffnet. Francisco Keil do Amaral gestaltete den Park, der sich direkt an die Praça Marquês de Pombal anschließt, mit zahlreichen symmetrisch angeordneten Hecken.

Auf der nordwestlichen Seite des Parks befindet sich der 1933 eröffnete Garten der Estufa Fria (dt.: „kaltes Gewächshaus“), in dem zahlreiche exotische Pflanzen, für die das Lissabonner Klima verträglich ist, ihren Platz finden. Teil der Anlage ist auch das verglaste Estufa Quente („heißes Gewächshaus“), in dem tropische Pflanzen zu sehen sind, die wärmere Klimabedingungen brauchen.

Ebenfalls auf der nordwestlichen Seite des Parks befinden sich ein Karpfenteich sowie ein Spielplatz. Auf der westlichen Seite des Parks finden im 1932 eröffneten Pavilhão Carlos Lopes Sportveranstaltungen statt. Am nördlichen Ende des Parks befindet sich ein Denkmal zur Nelkenrevolution, entworfen von João Cutileiro.

Über das ganze Jahr hinweg finden zahlreiche Veranstaltungen im Park statt, unter anderem die Feira do Livro, eine regionale Buchmesse.

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Koordinaten: 38° 43′ 42″ N, 9° 9′ 10″ W