Peter Escher

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Peter Escher (* 28. Juni 1954 in Weißwasser) ist ein deutscher Fernseh- und Hörfunkmoderator sowie Journalist.

Ab 1976 arbeitete Escher als Redakteur und Nachrichtensprecher beim Rundfunk der DDR. 1986 beendete er diese Tätigkeit und arbeitete von da an im Ost-Berliner Künstlerclub Möwe und als Manager mehrerer Jazzbands und Kabarettisten. Er kehrte dennoch zum Hörfunk zurück und wurde freiberuflicher Mitarbeiter bei DT64, dem Jugendradiosender der DDR. Escher flüchtete 1989 in die Bundesrepublik Deutschland. Anschließend übte er verschiedene redaktionelle Tätigkeiten bei Radio Charivari und bei creatv aus, einer Fernsehproduktionsgesellschaft in Hürth bei Köln, die auch für RTL produzierte. So war Escher unter anderem Redakteur bei der Talkshow Hans Meiser. Von 1995 bis 2013 moderierte er die Ratgebersendung Escher – Der MDR-Ratgeber (vormals Ein Fall für Escher) im MDR Fernsehen, die die längste Zeit von creatv sehr erfolgreich und mit außerordentlichen Quoten produziert wurde. Von 1996 bis 2004 war Escher Moderator bei MDR 1 Radio Sachsen. 2002 wurde die Peter-Escher-Stiftung gegründet, deren Ziel die Förderung der Forschung und Behandlung auf dem Gebiet der Kinderkrebsheilkunde ist. In der seit 2007 im MDR ausgestrahlten Fernsehsendung Die Spur der Täter begleitet Escher Kriminalpolizisten bei der Ermittlung und ist auch selbst an der Spurensuche beteiligt. 2008 erschien seine Autobiografie Ein Fall für mich. Seit April 2014 moderiert Escher die Fernsehreihe Meine zweite Chance.[1]

Seit dem 25. November 2015 kämpft Peter Escher mit einem Online-Ratgeber in Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt Frank Hannig unter Anderem gegen Ärztepfusch, Behördenwillkür, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Abzocke im Internet. Dabei wird er von einem Kompetenzteam aus Fachanwälten aller Rechtsgebiete, aber auch von Richtern, Verbraucherschützern, Gutachtern und Psychologen unterstützt. Im August 2016 hat er für die dazu gegründete Firma Escher Hilft GmbH Insolvenzantrag gestellt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.mdr.de/escher/moderation/index.html (Memento vom 25. August 2015 im Internet Archive)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Escher: Ein Fall für mich. Das Neue Berlin, Berlin 2008, ISBN 978-3-360-01282-1.
  • Peter Escher: Mit mir nicht! Books4Success, 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]