Poelieren

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Poelieren von Hühnerbrüsten – hier in einer Backofenform bei abgenommenem Deckel, nach einem Teil der Garzeit

Poelieren im deutschen „hellbraun dünsten“ genannt (aus dem französischen poêle für „Bratpfanne“) gehört zur Kategorie der kombinierten Garmethoden. Das Gargut wird zunächst in Fett ohne Farbgebung hell angebraten und dann im Ofen mit geschlossenem Deckel bei etwa 140–160 °C langsam gargezogen. Dabei wird das Gargut immer wieder mit dem eigenen Bratensatz übergossen (arrosiert). Kurz vor Ende der Garzeit wird der Deckel geöffnet, damit das Gargut bei einer Temperatur von 180 °C blonde Farbe annimmt.

Eine Geschmacksverbesserung kann man erreichen, wenn das Gargut beim Ansatz mit hellen Wurzelgemüsen aromatisiert wird. Diese können anschließend zusammen mit dem Bratensatz für die dazugehörende Sauce verwendet werden. Angewendet wird diese Form des Garens fast ausschließlich bei hellem Hausgeflügel und zarten Fleischstücken wie Filets, Koteletts oder Entrecôte.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. E. Pauli: Lehrbuch der Küche. Pauli Fachbuchverlag AG, 2005, ISBN 3-9523024-0-6