Präliminarfrieden

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Als Präliminarfrieden (lat. präliminar, „vorläufig“, „vorgängig“) oder auch Vorfrieden bezeichnet man einen vorläufigen Frieden, dem noch ein definitiver Friedensschluss folgen muss.

In den Präliminarien, den Beratschlagungen und Verhandlungen, werden die Friedenspräliminarien, die vorläufigen Hauptpunkte des künftigen Friedensvertrages, ausgehandelt. Der Begriff wurde erstmals für den Hamburger Präliminarfrieden (1641) verwendet. Historisch bedeutende Präliminarfrieden waren unter anderem der Vorfrieden zwischen den Dreizehn Kolonien von Amerika und Großbritannien (30. November 1782)[1], der Vorfrieden von Villafranca (11. Juli 1859), der Vorfrieden von Nikolsburg (26. Juli 1866), der Vorfrieden von Versailles (26. Februar 1871) oder der Vorfrieden von San Stefano (3. März 1878).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. British-American Diplomacy Preliminary Articles of Peace; November 30,1782 Webseite der Yale Law School. Archiviert auf web.archive.org am 02. Oktober 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]