Pre-shared key

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Mit Pre-Shared Key ("vorher vereinbarter Schlüssel") oder kurz PSK bezeichnet man solche Verschlüsselungsverfahren, bei denen die Schlüssel vor der Kommunikation beiden Teilnehmern bekannt sein müssen, also symmetrische Verfahren. PSK-Verschlüsselung hat den Vorteil, dass sie zwischen zwei bekannten Teilnehmern wesentlich einfacher zu realisieren ist als asymmetrische Verschlüsselung. Der große Nachteil des Verfahrens besteht darin, dass beide Teilnehmer den Schlüssel vor der eigentlichen Kommunikation im Geheimen tauschen müssen. Daraus folgt, dass das PSK-Verfahren für viele Anwendungen im Internet (wie z. B. Online-Einkauf) ungeeignet ist, da der vorherige Schlüsseltausch in diesem Fall nicht möglich bzw. viel zu aufwendig ist. In einem solchen Fall verwendet man besser das Public-Key-Verfahren.

Der Begriff PSK wird oft mit Wireless LAN in Verbindung gebracht, da in Funknetzwerken häufig die Verschlüsselungsmethode WPA-PSK verwendet wird. Für kleine Netzwerke wie z. B. in Privathaushalten ist das eine gute Methode, da der Schlüssel problemlos von einer Person auf den verschiedenen Geräten wie Router und PC eingetragen werden kann.

Wie heise-Online berichtete, ließ der Hersteller von Security-Software Elcomsoft im Oktober 2008 verlauten, dass sich WPA-PSK-Schlüssel unter paralleler Verwendung mehrerer NVidia-Grafikkarten "relativ schnell" wiederherstellen lassen.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.heise.de/security/Sicherheitsexperten-geben-Details-zum-WPA-Hack-bekannt--/news/meldung/118658
  2. http://www.heise.de/security/meldung/WPA-angeblich-in-weniger-als-15-Minuten-knackbar-215626.html