Pretty Ladies

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Filmdaten
Originaltitel Pretty Ladies
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1925
Länge 74 Minuten
Stab
Regie Monta Bell
Drehbuch Alice D. G. Miller
Produktion Monta Bell für Metro-Goldwyn-Mayer
Kamera Ira H. Morgan
Besetzung

Pretty Ladies ist ein US-amerikanischer Stummfilm von Monta Bell aus dem Jahr 1925 mit ZaSu Pitts in einer ihrer wenigen dramatischen Rollen. Joan Crawford wird das erste und einzige Mal unter ihrem Geburtsnamen Lucille LeSueur aufgeführt. Einige Wochen nach der Uraufführung des Films bekam die Schauspielerin ihren Künstlernamen und wurde erstmals in Old Clothes damit im Credit genannt. Die Revuesequenzen des Films wurden teilweise in dem frühen Zweifarben-Technicolor aufgenommen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maggie ist Komödiantin bei den Ziegfeld Follies. Sie beneidet die anderen Mädchen um ihre Schönheit. Eines Tages verliebt sie sich in Al Cassidy, den Schlagzeuger des Orchesters. Die Ehe verläuft glücklich, bis Selma, der Star der Follies, Al verführt, der jedoch zu Frau und Kind zurückkehrt. Maggie tut, als wäre nichts geschehen, und die Familie lebt weiter in Glück und Harmonie.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch unter ihrem Geburtsnamen Lucille Le Sueur unterschrieb Joan Crawford im Dezember 1924 einen Studiovertrag mit sieben Monaten Laufzeit bei der neu gegründeten Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer. Nach einer Reihe von Auftritten als Statistin und Lichtdouble für Norma Shearer wurde die Schauspielerin zum ersten Mal namentlich in der Darstellerliste von Pretty Ladies aufgeführt, noch unter ihrem Geburtsnamen Lucille LeSueur. Kurz nach Vollendung der Dreharbeiten nahm sie den Künstlernamen Joan Crawford an. Während der Dreharbeiten machte die Schauspielerin die Bekanntschaft einer anderen Statistin, Myrna Williams, die später unter dem Namen Myrna Loy bekannt wurde. Beide waren bis zu Crawfords Tod eng befreundet. Loy meinte später, während Crawford bereits 1928 dank Our Dancing Daughters zum Star wurde, habe sie bis 1934 und The Thin Man warten müssen.

Joan Crawford war sich der Unwichtigkeit ihres Auftritts bewusst:

„Ich denke, ich wurde von niemandem bemerkt.“[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roy Newquist (Hrsg.): Conversations with Joan Crawford. Citadel Press, Secaucus, N.J. 1980, ISBN 0-8065-0720-9.
  • Lawrence J. Quirk: The Complete Films of Joan Crawford. Citadel Press, Secaucus, N.J. 1988, ISBN 0-8065-1078-1.
  • Lawrence J. Quirk, William Schoell: Joan Crawford. The Essential Biography. University Press, Lexington, KY. 2002, ISBN 0-8131-2254-6.
  • Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN 0-297-78216-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. I don't think I was noticed by anyone.