Protonendonator

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Protonendonator (lateinisch: donare = schenken bzw. geben) ist ein chemischer Stoff, der ein Proton an einen Reaktionspartner, den Protonenakzeptor, überträgt. So können Säuren als Protonendonatoren und Basen als Protonenakzeptoren auftreten. Der Vorgang der Protonenübertragung wird Protolyse genannt.

Gibt eine Säure ein Proton ab, wird sie dadurch zum Protonenakzeptor und somit zu einer Base und umgekehrt wird die Base durch Aufnahme eines Protons zu einer Säure. Systeme solcher Art werden auch konjugierte oder korrespondierende Säure-Base-Paare genannt. [1]

Die von Johannes Nicolaus Brønsted und Thomas Lowry 1923 eingeführten Begriffe erweiterten die Säure-Base-Definition.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lothar Kolditz (Hrsg.): Anorganikum. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1970, S. 423.