Quadrilla-Kugelbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Quadrilla-Kugelbahn ist ein variables Kugelbahn-System. Es besteht aus Quadern und Verbindungslinien. Die Murmeln können dabei in beide Richtungen rollen, da die Verbindungslinie exakt horizontal aufgebaut sind. Das System erhielt 2001 auf der 53. Ideen-Erfindungen-Neuheiten-Ausstellung die Goldmedaille.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kugelbahn wird aus unterschiedlichen Quadern mit unterschiedlichem Innenleben und Verbindungsschienen aufgebaut. Die Murmeln fallen durch die Quader hindurch und rollen dann sichtbar auf den Verbindungsschienen. Dabei werden die Verbindungsschienen horizontal ohne Gefälle aufgebaut. Den Schwung bekommen die Murmeln lediglich über die Fallwege im Quader. Dadurch können die Murmeln in beide Richtungen auf den Verbindungsschienen rollen. Die Rollrichtung wird lediglich bestimmt durch den Ort, an dem die Murmel auf die Verbindungsschiene gelangt, und durch die Auswahl des Quaders.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfunden wurde dieses System von Wilfried Braun aus Mainz. Am Anfang stand der Wunsch eines Sohne zusammen mit seinem Vater eine Kugelbahn zu bauen. Aus Mangel an Werkzeugen wurden die Schienen, anders als bei den klassischen Kugelbahnen, waagerecht montiert. Sie nahmen hierfür ein gerades Leistenholz aus dem Baumarkt und sägten einen Schlitz der Länge nach ein: Die Laufrille war entstanden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.quadrilla.de/Intro_dt_/News/news.html