RISTOME-Tastaturbelegung

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Die RISTOME-Tastaturbelegung

Bei der RISTOME-Tastaturbelegung handelt es sich um eine spezielle Anordnung der Buchstaben auf Computertastaturen. Sie wurde von drei Schülern bei Jugend forscht 2005 vorgestellt und gewann den Bundessieg in der Kategorie „Arbeitswelt“.[1] Der Name „RISTOME“ geht zurück auf die Namen der Entwickler dieses Layouts: Rieger, Stoye und Menzel.

Die RISTOME-Tastaturbelegung möchte die aus Zeiten der mechanischen Schreibmaschine herrührende QWERTZ-Tastaturbelegung ablösen, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen, und steht damit in einer Reihe mit dem bereits in den 1930er Jahren entwickelten Dvorak-Tastaturbelegung und der 2004 veröffentlichten Neo-Tastaturbelegung.

Anders als die Neo-Tastaturbelegung unterlag die RISTOME-Tastaturbelegung bis August 2015 einem Gebrauchsmusterschutz.[2][3] Die Entwickler haben dennoch Treiber für diverse Betriebssysteme zum kostenlosen Download bereitgestellt. Bisher (Stand Februar 2016) hat die Belegung keine nennenswerte Verbreitung erfahren.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hat QWERTZ ausgedient? – Eine neue deutschsprachige Tastatur. Stiftung Jugend forscht e. V., 2005, abgerufen am 18. März 2016.
  2. Gebrauchsmusterschrift, Az: 20 2005 013 263.2. Deutsches Patent- und Markenamt, 18. August 2005, abgerufen am 25. Juli 2012 (PDF).
  3. Aktenzeichen DE: 20 2005 013 263.2. Deutsches Patent- und Markenamt, 2. September 2015, abgerufen am 15. Februar 2016.