Ranilug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ranillug/Ranillugu1
Ranilug/Ранилуг2
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Ranilug (Kosovo)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Kosovo3
Bezirk: Gjilan
Gemeinde: Ranilug
Koordinaten: 42° 30′ N, 21° 36′ OKoordinaten: 42° 29′ 32″ N, 21° 35′ 56″ O
Höhe: 603 m ü. A.
Einwohner: 844 (2011)
Telefonvorwahl: +383 (0) 038
Kfz-Kennzeichen: 06
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Kleinstadt
Bürgermeister: Vladica Aritonović
Website:
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
3 Die Unabhängigkeit des Kosovo ist umstritten. Serbien betrachtet das Land weiterhin als serbische Provinz.

Ranilug (serbisch Ранилуг/Ranilug, albanisch Ranillug oder auch Ranillugu) ist ein Ort im Osten des Kosovo, der Amtssitz der gleichnamigen Gemeinde ist.

Karte der Gemeinde

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 12. Jahrhundert gehörte die Region eine zeitlang zum Reich des serbischen Prinzen Stefan Nemanja. Ab Anfang des 13. Jahrhunderts gehörte das Gebiet um Ranilug dauerhaft zum serbischen Staat der Nemanjiden. Nach dem Zerfall des Serbischen Reiches herrschten in der Region unterschiedliche serbische Fürsten bzw. Teilfürsten, darunter Uglješa, der Anfang des 15. Jahrhunderts unter der Oberhoheit von Stefan Lazarević regierte. Nach dem Tode Uglješas fiel die Region unter die direkte Herrschaft von Lazarevićs Nachfolger Đurađ Branković. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Region von den Osmanen erobert. 1912 gehörte es wieder zu Serbien, das später bis 2003 eine Teilrepublik Jugoslawiens war. Zwischen 2003 und 2006 gehörte Ranilug zu Serbien und Montenegro. Seit 2008 gehört es zur Republik Kosovo.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort Ranilug erfasste die 2011 durchgeführte Volkszählung 844 Einwohner.

Bevölkerungsentwicklung[1]
Census 1948 1953 1961 1971 1981 1991 2011
Einwohner 975 1062 1145 973 977 894 844

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ranilug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kosovo censuses. In: pop-stat.mashke.org. Abgerufen am 21. Januar 2018.