Rattenschwanzrettich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rattenschwanzrettich
Rettich (Raphanus sativus)

Rettich (Raphanus sativus)

Systematik
Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae)
Tribus: Brassiceae
Gattung: Rettiche (Raphanus)
Art: Garten-Rettich (Raphanus sativus)
Unterart: Rattenschwanzrettich
Wissenschaftlicher Name
Raphanus sativus subsp. mougri

Der Rattenschwanzrettich (Raphanus sativus subsp. mougri; Syn.: Raphanus sativus L. var. mougri H.W.J. Helm) auch Schlangenrettich, Schotenrettich, Luftradies, Mogri oder Mougri genannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Er ist sehr eng mit dem Radieschen (Raphanus sativus subsp. sativus) verwandt und kommt aus Asien.[1]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rattenschwanzrettich kommt in Indien, Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Indonesien und Malaysia vor.[2]

Taxonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rattenschwanzrettich (Raphanus sativus subsp. mougri) hat die Synonyme: Raphanus caudatus L. f. und Raphanus sativus var. caudatus (L. f.) H. Vilm.[2]

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anders als beim Radieschen isst man jedoch nicht die Rübe, sondern die bis zu 15 cm langen, an „Rattenschwänze“ erinnernden, knackigen Schoten, die in rohem unreifen Zustand verzehrt werden oder in Essig eingelegt werden. Auch seine Blätter werden als Gemüse verwendet.

Die Aussaat kann zwischen April und August im Freiland erfolgen. Sie werden wie Radieschen in Reihen gezogen. Nach etwa sieben Wochen kann geerntet werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mogri
  2. a b Raphanus im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 19. Juli 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rattenschwanzrettich (Raphanus sativus subsp. mougri) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien