Reinhard Keil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reinhard Keil

Reinhard Keil (* 16. Februar 1953 in Brilon) ist deutscher Informatiker und Inhaber des Lehrstuhls für Kontextuelle Informatik, vormals Informatik und Gesellschaft, am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keil studierte, nach einer abgeschlossenen Elektromechanikerlehre, ab 1974 an der Technischen Universität (TU) Berlin Informatik und wurde 1979 Diplom-Informatiker. Im Anschluss war Keil bis 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forschung und Lehre. 1985 folgte seine Promotion am Institut für Angewandte Informatik der TU Berlin und 1990 seine Habilitation im Fachbereich Informatik an derselben Universität. Im Anschluss war Keil dort als Privatdozent tätig und seit 1992 ist er Professor an der Universität Paderborn.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schwerpunkte in der Forschungsarbeit von Keil sind:

Weitere Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keil war Mitbegründer (1985) und von 1993 bis 2003 Vorsitzender des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung. Zudem ist er für verschiedene Landesministerien in Deutschland, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäische Union (EU) sowie für staatliche Einrichtungen in Norwegen, Österreich und der Schweiz gutachterlich tätig. Unter anderem wurde Keil 1986 die Wissenschaftlermedaille von Buenos Aires verliehen, 1991 erhielt er den Forschungspreis Software-Ergonomie der Gesellschaft für Informatik in Zürich sowie den Ehrenpreis der Hypo Tyrol Bank des MEDIDA-PRIX in Innsbruck im Jahr 2000. Keil ist außerdem Herausgeber der Zeitschrift „Erwägen Wissen Ethik“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]