Reinhard Metz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Reinhard Metz (* 18. August 1937 in Hannover; † 9. Dezember 2009 in Bremen) war ein Politiker (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, Präsident der Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen und Staatsrat in Bremen.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Metz war der Sohn eines Landgerichtsdirektors. Der Bruder seines Urgroßvaters war der Hannöversche „Turnvater“ Franz Wilhelm Metz. Metz war seit 1974 verheiratet mit Renate Bunger und hatte drei Kinder und drei Enkelkinder.

Ausbildung, Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Ratsgymnasium in Hannover studierte er Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Er arbeitete für eine Bonner Tageszeitung und war seit 1965 als freier Journalist tätig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1961 war er Mitglied der CDU und von 1966 bis 1974 Landesgeschäftsführer der Jungen Union Bremen. 1971 wurde er in die Bremische Bürgerschaft gewählt. Er war seit 1974 über Jahrzehnte stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Bremen. 1976 gelang es ihm ein Mandat im Deutschen Bundestag zu erringen. 1987 kandidierte er als Spitzenkandidat der CDU bei der Bürgerschaftswahl in Bremen und wechselte danach als Fraktionsvorsitzender in die Bremische Bürgerschaft.

Nach Bildung der Großen Koalition in Bremen 1995 übernahm Metz als erster CDU-Politiker das Amt des Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft. Nach der Bürgerschaftswahl 1999 wechselte er in das Amt des Staatsrats beim Finanzsenator als Vertreter von Senator Hartmut Perschau. Nach der Bürgerschaftswahl 2003 gab Metz seine parlamentarische Arbeit auf. Danach war er in der Deputation für Kultur vertreten.

Für viele Jahre war er Mitglied im Briefmarkenbeirat der Bundespost. Er war Vorsitzender des Rundfunkrats von Radio Bremen und Vorsitzender der Bremer Senioren-Union.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]