Renate Hartwig

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Renate Hartwig

Renate Hartwig (* 1948 in Lindau [1]) ist eine deutsche Publizistin, die durch ihre Aktivitäten gegen Scientology bekannt wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renate Hartwig war ursprünglich als Sozialarbeiterin tätig. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Hartwig durch ihre kritischen Bücher über die Sekte Scientology bekannt, die sie schrieb, als sie sich einige Jahre gegen diese Organisation einsetzte. Später kritisierte sie zunehmend andere Kritiker von Scientology. Sie beendete ihre Scientology-Kritik im Jahr 2002[2].

Im Jahr 2000 gründete sie die Aktion Eule, in deren Rahmen Unternehmer als Sponsoren für den Jugendroman „Gefährliche Neugier“ der Autorin auftraten, wodurch die Bücher an Schulklassen verschenkt werden konnten.[3]

Derzeit tritt sie als – nach eigener Sichtweise – Fürsprecherin von Patienten und Hausärzten gegen die von "Kapitalinteressen" dominierte Gesundheitspolitik auf. [4]

Renate Hartwig ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Publizistische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1994 bis 2002 veröffentlichte Renate Hartwig sechs Sachbücher und zwei Jugendromane.

Von 1994 bis 2004 war sie verantwortliche Redakteurin des im "Direct Verlag" ihres Ehemannes herausgegeben Magazins "Direct Report". [5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. "Ich klage an", Seite 235; "Im Visier von Scientology", Seite 13.
  2. Vgl. Ingo Heinemann: Warum?.
  3. Vgl. Aktion Eule (Memento vom 5. Juni 2004 im Internet Archive), Darstellung der Autorin aus 2004.
  4. Vgl. Gewinnmaximierung statt Gesundheit?, Augsburger Allgemeine, 28. Februar 2008.
  5. Vgl. Impressum Direct Report aus 2004 (Memento vom 9. Juni 2004 im Internet Archive).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]