Rettungsschnur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Eine Rettungsschnur ist eine mindestens 30 Meter lange dünne Schnur aus Nylon (beispielsweise Parachute Cord, Reepschnur) oder ähnlichem Material, die an einem Ende mit Gegenständen der Ausrüstung (Taschenmesser, Karabinerhaken, Wurfbeutel etc.) beschwert werden kann, um sie einer Person zuzuwerfen oder aus der Höhe herablassen zu können.

Sie wird von Gleitschirmpiloten und Drachenfliegern mitgeführt, um im Falle einer Baumlandung von Helfern gereichte Gegenstände wie Seile oder anderes Sicherungsmaterial gefahrlos heraufziehen zu können.[1] Zur Personensicherung oder zum Abseilen ist sie jedoch nicht geeignet. Eine Rettungsschnur passt zusammengerollt problemlos in Hosentasche oder Gurtzeug. Ein Exemplar wird Piloten traditionell bei Aufnahme in den DHV oder nach Erteilung des Luftfahrerscheins überreicht.

Das Mitführen einer Rettungsschnur von mindestens 30 Metern Länge und 50 kg Zugfestigkeit ist in Deutschland für Gleitschirm- und Drachenflieger vorgeschrieben.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Kieselmann: Baumlandung – Prävention und Reaktion. (Nicht mehr online verfügbar.) Bergwacht Schwarzwald e.V., 5. Mai 2011, ehemals im Original; abgerufen am 25. November 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bergwacht.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  2. Flugbetriebsordnung (FBO) für Hängegleiter und Gleitsegel gemäß § 21 a Absatz 4 LuftVO. Abgerufen am 25. November 2020.
  3. Nils Römeling: Gleitschirmflieger Ausrüstung. Archiviert vom Original am 11. Juni 2016; abgerufen am 5. Mai 2011.