Richard Davidson

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Richard J. Davidson (* 12. Dezember 1951) ist ein US-amerikanischer Hirnforscher.

Richard Davidson erwarb an der Harvard University den akademischen Grad Ph.D. in Psychologie. Seit 1984 lehrt er an der University of Wisconsin–Madison. Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Zusammenhänge von Meditation und Veränderungen des Gehirns. Davidson führte umfangreiche Fallstudien an tagtäglich meditierenden tibetischen Mönchen durch.

So belegte er beispielsweise 2008 bei tibetischen Mönchen größere Aktivitäten im linken Stirnhirnlappen, die gemessenen Gammawellen waren mehr als 30-mal stärker ausgeprägt als bei der Kontrollgruppe.[1][2]

1992 wurde er zum Fellow der American Association for the Advancement of Science gewählt. Seit 2003 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Richard Davidson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antoine Lutz, Richard Davidson et al.: Long-term meditators self-induce high-amplitude gamma synchrony during mental practice, published November 8, 2004
  2. Meditation Gives Brain a Charge, Study Finds. Washington Post, 3. Januar 2005.
  3. Book of Members 1780–present, Chapter D. In: American Academy of Arts and Sciences (amacad.org). Abgerufen am 8. März 2018 (PDF; 979 kB, englisch).