Richard Schulz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Politiker siehe Richard Schulz (CDU). Zum Schauspieler ähnlichen Namens siehe Richard Schultz (1863–1928).

Richard Schulz (* 12. Juli 1906 in Hamburg; † 26. Oktober 1997 in Minden) war ein deutscher Romanist, Schriftsteller und Esperantologe.

Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch „Mein geliebtes Esperanto“, das von 1976 bis 1989 in vier Auflagen erschien. Von Linguisten wie Detlev Blanke wurde es allerdings als unwissenschaftlich kritisiert.

Schulz hatte bereits als Jugendlicher Esperanto gelernt, wurde aber erst nach seiner Pensionierung in der Esperanto-Bewegung aktiv. Neben vier deutschsprachigen Büchern veröffentlichte Schulz unter dem Namen Rikardo Ŝulco etwa 10 Bücher und Broschüren original in Esperanto und übersetzte einige Werke u.a. von Heinrich Böll und Christian Morgenstern in diese Sprache.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mein geliebtes Esperanto. Wege zum Verständnis und zur Praxis der Internationalen Sprache. Bleicher, Gerlingen 1976
  • 'ne ältere Dame aus Preez. 333 Limericks und eine Anleitung "Wie macht man Limericks?". Bleicher, Gerlingen 1977
  • Europäische Hochsprache oder Sprachimperialismus? Die Lösung des Sprachenproblems in den Ländern der Europäischen Gemeinschaften. Bleicher, Gerlingen 1979
  • Was nun Esperanto betrifft... Aufsätze und Vorträge. Bleicher, Gerlingen 1986

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]