Rot-Weiß Koblenz

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Rot-Weiß Koblenz
Logo of TuS Rot-Weiss Koblenz
Basisdaten
Name Turn- und Sportfreunde
Rot-Weiß Koblenz e.V.
Sitz Koblenz, Rheinland-Pfalz
Gründung 14. Juni 1947
Farben rot-weiß
Vorsitzender Claus W. Schwab
Website vorstadt-kult.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Fatih Cift
Spielstätte Stadion Oberwerth
Plätze 9.500
Liga Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
2017/18 7. Platz

Rot-Weiß Koblenz (offiziell: Turn- und Sportfreunde Rot-Weiß Koblenz e.V.) ist ein Sportverein aus Koblenz. Die Leichtathletikabteilung brachte in den 1940er und 1950er Jahren zahlreiche deutsche Meister hervor. Die erste Fußballmannschaft der Männer stieg im Jahre 2016 in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf und qualifizierte sich einmal für den DFB-Pokal. Die erste Fußballmannschaft der Frauen spielte drei Jahre in der Regionalliga Südwest.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 14. Juni 1947 gegründet, als der im Jahre 1860 gegründeten Koblenzer TSC mit der TG Koblenz und dem VfL 06/07 Koblenz fusionierten. Ursprünglich hieß der neu gegründete Verein Sportfreunde Rot-Weiß Koblenz. Die Verwendung des Wortes Turnen im Vereinsnamen wurde von der französischen Militärregierung untersagt. Erst im März 1951 nahm der Verein seinen heutigen Namen an.

Der Verein hat heute über 2.000 Mitglieder in den folgenden Abteilungen: Badminton, Behindertensport, Boule, Boxen, Faustball, Fußball, Hockey, Judo, Karate, Kendo, Leichtathletik, Rehasport, Präventionssport, Rollkunstlauf, Ski, Tischtennis, Turnen, Vereinsjugend und Volleyball.

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stellte Rot-Weiß Koblenz zahlreiche deutsche Meister in der Leichtathletik. Bert Steines nahm im Jahre 1956 an den Olympischen Sommerspielen in Melbourne teil. Die folgenden Sportler wurden deutsche Leichtathletikmeister:

Darüber hinaus wurde die 4-mal-400-Meter-Staffel 1950 und 1954 deutscher Meister. In der Halle wurden folgenden Koblenzer deutsche Leichtathletikmeister:

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballer von Rot-Weiß Koblenz spielten jahrzehntelang lediglich auf lokaler Ebene. Im Jahre 2011 wurde Rot-Weiß Meister der Bezirksliga Mitte und schaffte den Aufstieg in die sechstklassige Rheinlandliga. Dort wurden die Koblenzer in den Jahren 2012 und 2014 jeweils Dritter, bevor sich die Mannschaft im Jahre 2016 vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sichern konnte. Zwei Jahre später gewannen die Rot-Weißen erstmals den Rheinlandpokal durch einen 1:0-Sieg über die TuS Koblenz. Damit qualifizierte sich der Verein für den DFB-Pokal 2018/19.

Die Frauenmannschaft spielte von 1997 bis 2000 in der seinerzeit zweitklassigen Regionalliga Südwest. Danach spielte die Mannschaft bis 2007 in der Rheinlandliga, bevor das Team in die Bezirksliga abstieg. Im Jahre 2016 stieg Rot-Weiß auch aus der Bezirksliga ab.

Heimspielstätte war bis zum Juli 2018, der Kunstrasenplatz neben dem Stadion Oberwerth. Seit dem Abstieg der TuS Koblenz in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar teilen sich die zwei Vereine das heimische Stadion. Für Rot-Weiß Koblenz spielen bzw. spielten ehemalige Profispieler wie Jan Hawel und Sören Klappert. Weltenbummler Rudi Gutendorf trainierte in den 1950er Jahren die Rot-Weißen.

Boxen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Boxabteilung von Rot-Weiß Koblenz brachte mit Alpaslan Agüzüm und Bernd Friedrich zwei spätere Profiboxer hervor.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]