Rudolf Fritsch

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Fritz Rudolf Fritsch (* 30. September 1939 in Johannisburg, Ostpreußen) ist ein deutscher Mathematiker und Mathematikdidaktiker.

Fritsch promovierte 1968 an der Universität Saarbrücken bei Dieter Puppe (Unterteilung semisimplizialer Mengen) und habilitierte sich 1973 an der Universität Konstanz. Seit 1981 ist er Professor am Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Inzwischen ist er emeritiert, hält aber noch Vorlesungen (2009).

Fritsch befasst sich mit Topologie, Geometrie und Mathematikdidaktik. Er ist auch an Mathematikgeschichte interessiert und verfasste mehrere Mathematikerbiographien für die Neue Deutsche Biographie.

Fritsch ist Ehrendoktor der Universitäten Kaliningrad (und setzt sich als Leiter der Arbeitsgemeinschaft west- und ostpreussische Landeskunde an der Ludwig Maximilians Universität für Verbindungen ins ehemalige Königsberg ein, wo er auch Vorlesungen hält) und Sofia. Er ist Präsident der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er ist Mitherausgeber der elektronischen Zeitschrift Forum Geometricorum und Gründungsmitglied des Fördervereins Mathematik in Wirtschaft, Universität und Schule an der Ludwig-Maximilians Universität.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Gerda Fritsch: Der Vierfarbensatz – Geschichte, topologische Grundlagen und Beweisidee. BI Wissenschaftsverlag 1994 (englisch: Springer 1998)
  • mit Renzo Piccinini: Cellular structures in topology. Cambridge University Press 1990.
  • mit Eberhard Neumann-Redlin von Meding: Franz Ernst Neumann (1798–1895): Zum 200. Geburtstag des Mathematikers, Physikers und Kristallographen. LMU München 2005. ISBN 978-3922480174.
  • mit Jewgeni Peregud, Sergei Matsejewski: Ausgewählte Kapitel der Graphentheorie (in Russisch), Verlag der Staatlichen Immanuel Kant Universität, Kaliningrad 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]