Rudolf Lenz

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Rudolf Lenz (* 25. Mai 1920 in Graz; † 12. Juli 1987 in Inzell) war ein österreichischer Schauspieler und wirkte in zahlreichen Heimatfilmen mit.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lenz war der Sohn des Ingenieurs Rudolf Lenz und seiner Ehefrau Antonia, geborene Weiser. Er studierte Maschinenbau und war von 1941 bis 1945 Schiffsingenieur bei der Kriegsmarine. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Lenz in Wien Unterricht bei Kirchner und stand seit 1950 auf Bühnen in Graz und Klagenfurt und am Theater in der Josefstadt in Wien.

Seine erste Filmhauptrolle erhielt er in dem Heimatfilm Der Förster vom Silberwald (1954), der ihn schlagartig zum Star machte. Lenz spielte danach noch in rund dreißig Filmen ähnlichen Zuschnitts - z.B. in Ganghofer-Verfilmungen - mit, die auf dem ursprünglichen Erfolg aufbauten. Regelmäßig verkörperte Rudolf Lenz in diesen Filmen den edlen, zurückhaltenden, naturverbundenen jungen Mann.

Als die Heimatfilmwelle im deutschsprachigen Raum abflaute, sank auch der Erfolgsstern von Rudolf Lenz. Er spielte noch in einigen Fassbinder-Filmen der 1970er Jahre Nebenrollen, z. B. in Fontane Effi Briest und Vertreibung aus dem Paradies. Seit 1980 betrieb er zusammen mit seiner Ex-Frau und deren Ehemann eine Naturheilpraxis in München, seit 1985 das Naturheilkunde-Hotel „Novavita“ in Gschwall bei Inzell, wo er bis zuletzt als Heilpraktiker wirkte. Lenz war zweimal geschieden und Vater einer Tochter.

1987 starb Lenz an einem Herzinfarkt. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Inzell.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]