Saarbrücker Schule (Literatur)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Saarbrücker Schule war die Schreibwerkstatt Arnfrid Astels an der Universität des Saarlandes.

Sechzehn Jahre lang, vom Wintersemester 1979/80 bis zum Wintersemester 1995/96, bot der Schriftsteller und Literaturredakteur Arnfrid Astel an der Saarbrücker Universität einen Literaturkurs an mit dem Titel: „Selber Schreiben und Reden – Einhornjagd und Grillenfang – Anfertigen und Vorzeigen kurzer literarischer Texte auf Gegenstände und angreifbare Zustände im Kopf und außerhalb“. Daraus entstand, was die Teilnehmer mit zögernder Zustimmung Astels, „Saarbrücker Schule“ nannten. Unter den studierenden Teilnehmern waren so unterschiedliche Autoren wie Klaus Behringer, Martin Bettinger, Christopher Ecker, Sabine Göttel, Nico Graf, Erhard Schmied, Marietta Schröder oder Wolfgang Stauch.[1]

1992 erschien als eine Art Zwischenbilanz im Saarbrücker PoCul-Verlag das Buch Einhornjagd & Grillenfang. 13 Jahre Saarbrücker Schule, hergausgegeben von Klaus Behringer, Angela Fitz und Ralf Peter. Darin sind neben einem Vorwort von Prof. Gerhard Schmidt-Henkel und einem Interview mit Astel zahlreiche Textbeiträge der Seminarteilnehmer enthalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Behringer, Angela Fitz, Ralf Peter (Hrsg.): Einhornjagd und Grillenfang: 13 Jahre Saarbrücker Schule; Texte aus Hans Arnfrid Astels Literaturseminar Selber Schreiben und Reden. 1. Auflage. PoCul-Verlag, Saarbrücken 1992, ISBN 3-929435-05-5 (pocul.de [PDF; 1,1 MB]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rainer Petto: Hans Arnfrid Astel. Literaturland Saar, abgerufen am 14. September 2018.