Sabine Alt

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Sabine Alt (* 1959 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren und aufgewachsen in Berlin studierte sie dort auch Germanistik, Mathematik und Pädagogik und arbeitete nach den Staatsexamen als Studienrätin an einem Berliner Gymnasium. Sie ist mit Peter-André Alt verheiratet und übersiedelte, als dieser einen Ruf an die Ruhr-Universität Bochum annahm, 1995 mit ihrer Familie nach Hattingen. Heute lebt sie wieder in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hattingen schrieb sie die zwei satirischen Romane „Kira Royale“ und „Die schönen Lügen der Maria Wallot“ sowie den Krimi „Kinder des Wassers“. Ihr zweiter Kriminalroman „Weras Talent“ erschien 2005 und dreht sich um die starke Frau Wera Pratzinger, eine Professorin der Kunstgeschichte, die in mehrere Morde verwickelt wird. 2006 erschien der Psychothriller „Gretas Verwandlung“, eine Dreiecksgeschichte, die auf Mallorca spielt. 2007 legte der Fischer-Verlag den Krimi „Kinder des Wassers“ neu auf, in dem eine Geschwisterbeziehung geschildert wird, in deren Umfeld sich über Jahre verteilt mysteriöse Todesfälle ereignen. Im November 2008 erschien der Psychokrimi "Vergiss Paris", in dem ein Berliner Architekt sich (ohne es zu ahnen) in eine Mörderin verliebt. In "Gegen das Licht" droht einer renommierten Berlinerin die Aufdeckung einer verborgenen Schandtat. Sabine Alts Kriminalromane sind alles andere als herkömmliche Whodunnits. Sie leben von der Suche nach psychischen Abgründen bei Täter und Opfer. Nicht der Ermittler steht im Vordergrund, sondern die Tat und ihre Ursachen. Daher wird die Autorin oft mit Patricia Highsmith oder Ingrid Noll verglichen. In Ihren Kurzgeschichten bedient sich die Autorin eines bösen Humors, der ihr diverse Auszeichnungen eingetragen hat. Sabine Alt wurde für den Kärntner Krimipreis 2008 nominiert und gehört zu den Preisträgern des Buchjournal-Literaturwettbewerbs 2008 und des Agatha-Christie-Preises 2009. Beim Achter Autorenwettbewerb 2009 belegte sie den 1. Platz. Für den Agatha-Christie-Preis 2010 ist sie erneut nominiert.

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gegen das Licht, Fischer Taschenbuch Verlag, 2009
  • Vergiss Paris, Fischer Taschenbuch Verlag, 2008
  • Gretas Verwandlung, Fischer Taschenbuch Verlag, 2006
  • Weras Talent, Fischer Taschenbuch Verlag, 2005
  • Kinder des Wassers, Reclam Leipzig, 2003
  • Die schönen Lügen der Maria Wallot, Reclam Leipzig, 2002
  • Kira Royale, Reclam Leipzig, 2001

Kurzgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genf leuchtet in Schwarz gewinnt. Gefährliche Spiele, Jokers, Oktober 2010
  • Viktors Testament in Stockender Verkehr, Fischer Taschenbuch Verlag, April 2010
  • Luxor für Fortgeschrittene in Wo das Verbrechen zu Hause ist, Fischer Taschenbuch Verlag, März 2010
  • Der erste Tag im neuen Leben in Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4 ..., Scherz Verlag, 2009
  • Freies Spiel in Wilde Vögel fliegen, Achter Verlag, 2009
  • Deutsch-polnische Freundschaft in Berliner Morde, Wellhöfer Verlag, 2009
  • Zwanzig Uhr dreizehn in Die Uhr läuft ab, Fischer Taschenbuch Verlag, 2009
  • Coppelia in Trockensümpfe, Fischer Taschenbuch Verlag, 2008
  • Zickenballett in Money. Geschichten von schönen Scheinen, Heyn Verlag, Klagenfurt, 2008
  • Ladykiller in Zimtsternschnuppen, Fischer Taschenbuch Verlag, 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]