Sabine Ercklentz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sabine Ercklentz (* 1967 in Mönchengladbach) ist eine deutsche Trompeterin und Komponistin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ercklentz studierte zunächst Jura an der FU Berlin, später Trompete/Popularmusik an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler. Sie lebt und arbeitet als Komponistin, Musikerin und Performerin in Berlin. Ihre Arbeiten bewegen sich häufig in musikalischen Grenzbereichen und über feste Genregrenzen hinweg. Sie ist Teil von Composer-Performer-Ensembles wie u. a. N.E.W. (mit Andrea Neumann[1] und Ute Wassermann[2]), Asteroseismology (mit Margareth Kammerer und Lucile Desamory), Contagious (mit Andrea Neumann und Mieko Suzuki[3]), TriTop (mit Liz Allbee und Birgit Ulher). Oft arbeitet sie in Kollaboration mit anderen Künstlern. Langjährige Zusammenarbeit mit Andrea Neumann, Antonia Baehr, und Anja Weber. Neben dem Einsatz von erweiterten Spieltechniken auf der Trompete verwendet sie häufig Live-Elektronik bei ihren Konzertperformances. Dabei sind „der musizierende Körper auf der Bühne“, „die Interaktion von Performerin und Medien“ sowie „die Vernetzung der Performern untereinander“ häufig wiederkehrende Themen.

Ercklentz hatte Konzert- und Festivalauftritte u. a. beim Foro Internacional in Mexiko-Stadt, FIMAV Victoriaville (Kanada), Red Cat, Los Angeles (USA), CalArts (USA), Rencontres chorégraphiques, Paris, (Frankreich), Moderna Museet Stockholm (Schweden),Taktlos, Zürich (Schweiz), City of Women Lubiljana (Slowenien), Wittener Tagen für Neue Kammermusik, Donaueschinger Musiktagen, Forum Neue Musik, Jazzfestival Moers, Jazztage Leverkusen, Jazzfestival Leipzig, Wie es Ihr gefällt, ZKM Karlsruhe, Tanzplattform Deutschland, Dresden, dem kanadischen Festival de Musique Actuelle de Victoriaville.

Ercklentz lebt und arbeitet als Komponistin, Musikerin und Performerin in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Auszeichnung des Prix Ars Electronica für die Video-Performance „Videobrücke Berlin – Stockholm (5 Punkt 1)“ zusammen mit Andrea Neumann
  • 2007: Stipendiatin in der Villa Aurora in Los Angeles

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ercklentz/Neumann Oberflächenspannung (2003, Charhizma)
  • Shoot the Moon Glory & Decay (2008, Jazzwerkstatt)
  • Ercklentz/Neumann L'Alienation (2010, Herbal International)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. [3]