Sachkonto

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Als Sachkonto wird in der Buchführung jedes Hauptbuch-Konto bezeichnet, das direkt in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht. Sowohl Bestands- als auch Erfolgskonten sind also Sachkonten. Der Begriff wird vor allem im Bereich der Kontokorrentbuchführung verwendet, innerhalb derer die Sachkonten Forderungen a. L. L. (= „aus Lieferungen und Leistungen“) und Verbindlichkeiten a. L. L. in einem Nebenbuch in Personenkonten für jeden Geschäftspartner aufgegliedert werden und somit eine Abgrenzung zu den Konten des Hauptbuches notwendig ist.

Im Standardkontenrahmen 3 (SKR-03) sind Sachkonten vierstellig, Personenkonten (Kreditoren/Debitoren) fünfstellig.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Personenkonten, Gabler Wirtschaftslexikon abgerufen am 25. Dezember 2013 [1]