Saure Kutteln

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Saure Kutteln

Saure Kutteln sind ein in Baden-Württemberg beliebtes Innereien-Gericht.

Variationen des Gerichts gibt es auch in anderen Landstrichen unter anderen Bezeichnungen, beispielsweise Flecksuppe in Österreich, siehe Kutteln. Es war früher ein typisches Arme-Leute-Essen.

Zubereitung[Bearbeiten]

Kutteln werden aus dem gereinigten und gebrühten Pansen (Vormagen) der Rinder zubereitet. Das Fleisch wird in Streifen geschnitten und in einer Mehlschwitze ungefähr eine Stunde lang weichgekocht. Als Gewürze werden ein Lorbeerblatt, Wacholderbeeren sowie etwas Pfeffer zugegeben. Der saure Geschmack wird durch die Zugabe von Essig oder Wein erreicht.

Beilagen[Bearbeiten]

Übliche Beilagen sind Brot oder Bratkartoffeln.

Variationen[Bearbeiten]

Vorwiegend in Oberschwaben findet man das Gericht leicht verändert als Gröschts („Geröstetes”) oder auch als Froschkutteln, etwa in Scheer oder in Riedlingen. Gröschts bzw. Froschkutteln enthalten außer Kutteln zuweilen auch andere Innereien, wie Leber, Niere und Herz.

Dem Gericht wird von Alters her gerne in der schwäbischen Fasnet (Fastnacht, Fasching) zugesprochen, etwa beim traditionellen "Froschkuttelessen" am Faschingsdienstag in Riedlingen[1].

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.welt.de/newsticker/news3/article113578236/Zum-Froschkuttelnessen-gibt-es-Innereien-fuer-den-Ministerpraesidenten.html, abgerufen am 22. Januar 2015