Schoonschip

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Schoonschip war eines der ersten Computeralgebrasysteme in der Computergeschichte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Software wurde 1963 von Martinus J. G. Veltman entwickelt. Schoonschip bedeutet aus dem Niederländischen übersetzt "klar Schiff". Sie wurde für den Einsatz in der Elementarteilchenphysik geschrieben, insbesondere die Berechnungen von Feynman-Diagrammen. Veltman schrieb das Programm während seines Aufenthalts am SLAC.[1] Schoonship wurde in Assemblersprache geschrieben,[2] bei der ersten Version von 1963 in der der IBM 7094, 1966 wurde es auch auf die CDC 6600 übertragen und danach auf andere CDC-Rechner und 1983 auf den 68000 Mikroprozessor von Motorola. Es läuft auf verschiedenen auf dem 68000er Prozessor beruhenden Systemen.

Als Nachfolger kann das Computeralgebrasystem FORM gelten.[3] Es wurde von Jos Vermaseren von NIKHEF entwickelt, ist in C geschrieben und erschien erstmals 1989.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Close, Frank (2011) The Infinity Puzzle. Oxford University Press (Chapter 11: "And Now I Introduce Mr 't Hooft")

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Veltman Facts and Mysteries in Elementary Particle Physics. World Scientific 2003, S. 299
  2. Martinus J. Veltman, Schoonship, a program for symbolic handling, Hrsg. David N. Williams, Januar 1991, S. 1
  3. Andre Hecl: FORM for Pedestrians / Abschnitt Characteristics of FORM. Oktober 2000, abgerufen am 6. Januar 2021 (englisch).
  4. Offizielle Webseite von Form