Schubgliederbandgetriebe

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Ein Schubgliederbandgetriebe ist eine Form des stufenlosen Getriebes mit Umschlingung. In Form und Aufbau ist es dem Keilriemengetriebe ähnlich. Allerdings wird beim Keilriemengetriebe der Keilriemen auf Zug belastet, ein Schubgliederband überträgt die Kraft durch Schub.

Beim Schubgliederbandgetriebe sitzt eine Vielzahl stählerner Lamellen leicht verschiebbar auf einem umlaufenden Spannband und werden von diesem durch dessen Spannung in die wie Keilriemenscheiben geformten Räder hineingezogen. Da aber die Lamellen auf dem Band verschoben werden können, kann eine Kraftübertragung nicht auf Zug erfolgen, weil die Lamellen auseinandergezogen würden. Sie stauchen sich daher auf der anderen Seite des Antriebes und so wird die Kraft durch Schieben der Lamellen übertragen. Es wird eine Spreizung der Übersetzungen von 6 bis 7 erreicht.

Vorteile gegenüber Keilriemengetrieben sind:

  • geringere Leistungsverluste durch geringeren Schlupf der Kette auf den Rädern
  • höhere übertragbare Leistungen, weil die Kraftübertragung durch Schub entsteht und daher der Vorspannung der Kette entgegenwirkt, statt wie bei Keilriemen sich dazu zu addieren.

Nachteile gegenüber anderen Getrieben:

  • früher nur für schwächere Motoren geeignet[1]

Fahrzeuge[Bearbeiten]

u.a. folgende Fahrzeuge werden oder wurden mit Schubgliederbandgetriebe angeboten:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://autotaeglich.de/autotag/Artikel-CVT-Getriebe-weltweit-im-Vorw%C3%A4rtsgang-23567
  2. http://www.auto-motor-und-sport.de/testbericht/stufenloses-cvt-getriebe-getriebe-ohne-gaenge-7896984.html

Literatur[Bearbeiten]