Trutzwehr und Schutzwehr

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Von Trutzwehr wird gesprochen, wenn eine aktive Abwehr des Angegriffenen vorliegt, z. B. ein Gegenangriff.

Von Schutzwehr wird gesprochen, wenn sich jemand defensiv verteidigt (Ausweichen und Flucht).

Die Notwehr kann in Ausnahmefällen auf Schutzwehr beschränkt sein. So dürfen Angriffe von Kindern, offensichtlich Irrenden und schuldlos Handelnden eventuell nicht durch Gegenangriffe pariert werden. Dies folgt aus dem Erfordernis der Gebotenheit der Notwehrhandlung, § 32 Abs. 1 StGB.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Begriff der „Trutzwehr“
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