Schwarzplan

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Schwarzplan mit dichter Innenstadtbebauung.
Schwarzplan von Berlin.

Der Schwarzplan ist ein Instrument der Stadtplanung zur Darstellung von Gebäuden in einem ausgewählten Planausschnitt. Alle anderen Planelemente wie beispielsweise Straßen, Vegetation oder Gewässer werden ausgeblendet. Durch diese Modifikation kann klar zwischen bebauter (schwarz dargestellt) und unbebauter Fläche (weiß dargestellt) unterschieden werden. Mit Hilfe dieses Planes lässt sich die Stadtmorphologie und deren Entwicklung untersuchen. Als eine der ersten Darstellungen dieser Art bzw. als Vorläufer davon gilt das Planwerk La Nuova Topografia di Roma (die neue Topographie von Rom) von Giovanni Battista Nolli aus dem Jahr 1748.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Inga Mueller-Haagen, Jörn Simonsen, Lothar Többen: Die DNA der Stadt. Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland. Mainz : Hermann Schmidt, 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]