Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände

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Abstimmung bei der Delegiertenversammlung der SAJV (2015)

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV, frz. Conseil suisse des activités de jeunesse, CSAJ) ist die Dachorganisation von rund 70 Jugendorganisationen in der Schweiz und vertritt deren Anliegen bei den Behörden, in politischen Gremien und gegenüber der Öffentlichkeit. Gegründet wurde die SAJV im Jahr 1933.

Das Kompetenzzentrum für Jugendförderung und -partizipation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Förderung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft ist das Kerngeschäft der SAJV. Weitere Tätigkeitsfelder sind der Einsatz f+r Chancengleichheit ein und unterstützt ganzheitliche Gesundheitsförderung und bietet verschiedene Projekte für Jugendliche an. Die SAJV besteht aus rund 120 ehrenamtlichen und 16 vollamtlichen Mitarbeitern, ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig und nicht gewinnorientiert.

Partizipation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SAJV arbeitet in den wichtigsten Gremien als Expertin mit und setzt sich kantonal, national und international dafür ein, dass Jugendliche an politischen Entscheidungen partizipieren können. Wichtige politische Erfolge sind die Schaffung (1989) und der Totalrevision (2011) der Jugendförderungsgesetzgebung[1], bei der Schaffung des Jugendurlaubs (1991)[2] und bei jugendgerechten Präventionsmassnahmen beim Nationalen Programm Alkohol des BAG (2008)[3][4].

Freiwilligenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückgrat aller Jugendorganisationen ist die Freiwilligenarbeit. Die SAJV engagiert sich deshalb für deren politische und gesellschaftliche Besserstellung. 1991 wurde die Einführung des einwöchigen Jugendurlaubs erwirkt und mit dem Sozialzeitausweis und dem Ausbildungsbüchlein Standards für ehrenamtliche Arbeitszeugnisse gesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesgesetz über die Förderung der ausserschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  2. Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)
  3. Nationales Programm Alkohol 2008–2016. admin.ch, 13. September 2018, abgerufen am 1. Mai 2020.
  4. Die SAJV. Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, abgerufen am 1. Mai 2020.